Die Nextbase 622GW ist die "große Schwester" der Nextbase 422GW, die seit über einem Jahr die AUTO BILD-Dashcam-Bestenliste anführt. Jetzt teilt sie sich den ersten Platz mit der Nextbase 622 GW, die im Test mit 47 von 50 Punkten die Note "sehr gut" bekommt. Grund dafür sind vor allem die flüssige Bedienung und die gestochen scharfen Aufnahmen. (Weitere Infos zum AUTO BILD-Test-Szenario lesen Sie in unserem Dashcam-Test mit Bestenliste
Dashcam-Test
Nextbase 622GW
NEXTBASE
Nextbase 622GW

AUTO BILD-Testnote: sehr gut

  • 4K (2160p) bei 30 fps
  • Aufnahme-Winkel 140°
  • sD bis 128 GB
  • GPS ja
Preis 284,95 €
Preis: Stand 02.02.2021

Testergebnisse Nextbase 622GW

Bedienung: Die Nextbase 622GW hat einen drei Zoll großen Touchscreen, der die Bedienung sehr intuitiv werden lässt. Wie bei einem Smartphone kann man sich hier durch die Funktionen und Einstellungen swipen – kein Tastendruck ist nötig. Dazu gibt es eine praktische App, mit deren Hilfe die Videodateien direkt auf dem Handy landen. Wer mag, kann außerdem die Sprachsteuerung mit Amazons Sprachassistentin Alexa aktivieren. So lassen sich dann per Sprachkommando Aufnahmen sperren, und die Hände können am Lenkrad bleiben. Doch auch ohne Alexa ist die Sperrung von Dateien denkbar einfach: Der Knopf, der die Notsperrung auslöst, ist sehr gut erreichbar und klar zu erkennen. Daneben gibt es nur noch einen weiteren Knopf zum Ein- und Ausschalten der Dashcam. Wertung "Bedienung": 19/20 Punkten
Bildqualität: Gerade bei Aufnahmen am Tag kann die Nextbase 622GW mit dem besten Bild aller bisher getesteten Dashcams punkten. Keine andere Kamera macht derart scharfe und detailreiche Aufnahmen (Auflösung in 4K). Dabei schafft die Dashcam 30 Frames pro Sekunde. Wer für die schnellen Bewegungen im Straßenverkehr noch besser gewappnet sein will, kann auf 60 Frames aufstocken – dann schafft die Dashcam immer noch QHD – und damit mehr als viele andere Modelle. Doch auch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: In Full-HD gibt es die Option, bis zu 120 Bilder pro Sekunde zu filmen. Das ermöglicht, die Videos auf der Dashcam in Slow-Motion anzuschauen und so auch Details wahrzunehmen, die in der Original-Geschwindigkeit vielleicht übersehen worden wären. Auch die Nachtaufnahmen sind vergleichsweise klar. Hier gibt es nur ganz leichtes Bildrauschen und hin und wieder ein paar Reflektionen von Lichtern. Das ist jedoch "Gemecker" auf sehr hohem Niveau. Der Bildwinkel von 140 Grad ist absolut ausreichend, um das Verkehrsgeschehen abzufilmen. Wertung "Qualität": 20/20 Punkten
Besonderheiten: Wie die "kleine Schwester" verfügt die Nextbase-Dashcam über eine eCall-Funktion und verständigt den Rettungsdienst, wenn sie einen Unfall erkennt und der Fahrer nicht reagiert (Abo beim Unfallmeldedienst vorausgesetzt). Dabei unterstützt die Dashcam die "what3words"-Funktion, um Retter möglichst genau an die Unfallstelle zu leiten. What3Words teilt die Erdoberfläche in ein bestimmtes Raster, sodass es möglich ist, präzise Orte zu finden, die keine genaue Adresse haben. Zudem gibt es einen integrierten Parkwächter, der Erschütterungen erkennt und ggf. die Aufnahme startet. Dabei wird die Dashcam durch einen kleinen Akku mit Strom versorgt. Zum Vergleich: Viele andere Dashcams benötigen permanente Stromversorgung, um das geparkte Fahrzeug zu überwachen. Die Sprachsteuerung mit Alexa ist ein nettes Zusatzfeature, aber nicht unbedingt nötig. Denn die Dashcam ist auch so sehr einfach und intuitiv bedienbar. Wertung "Sicherheit": 8/10 Punkten

Technische Daten in der Übersicht

Preis: 284,95 Euro
Max. Auflösung: 4k (2160p) bei 30 fps; 1440p bei 60 fps; 1080p bei 120 fps
Aufnahme-Winkel: 140°
sD: bis 128 GB, U3
Display: 3-Zoll-Touchscreen
GPS: ja
Länge Aufzeichnung: 1/2/3 Min Loops