Nissan gebraucht kaufen: Marken-Check
Nissan-Modelle im Check: Welche sind top, wer macht Probleme?

Bild: Nissan Automobil AG
Der Blick zurück erinnert bei der Automarke Nissan an bessere Zeiten. Die Japaner sind bereits seit 1972 auf dem deutschen Markt aktiv und erarbeiteten sich unter dem Namen Datsun mit gut ausgestatteten und technisch robusten Kleinwagen, Mittelklassemodellen und Geländewagen früh einen soliden Namen. Besonders der Wachstumskurs der koreanischen Konkurrenz und ein Mangel an verfügbaren Modellen für die volumenstarken Segmente setzten dem Importeur jedoch im letzten Jahrzehnt immer schmerzhafter zu.
Im Oktober 2023 schlug der Händlerverband trotz passabler Margen bei nur noch 1,1 Prozent Marktanteil Alarm: "Das ist für unsere Marke nicht genug." Branchendienste berichteten außerdem von fehlenden Vorführwagen und Lieferproblemen bei einzelnen Ersatzteilen. Aktuell setzt Nissan hierzulande schwerpunktmäßig auf SUV und Crossover-Modelle, was kaum mehr als 30 Prozent Marktabdeckung entspricht. Große Limousinen oder Geländewagen sucht man im aktuellen Konfigurator genauso vergebens wie Kleinwagen oder die berühmten und in der Szene begehrten Z und GT-R-Sportwagenbaureihen. In Summe wurden 2023 daher nur 31.900 Neuwagen abgesetzt. Für eine Belebung könnten die jungen Modelle Qashqai, X-Trail und Ariya sorgen. Bald folgen soll außerdem der vollelektrische Kleinstwagen S04.
Individuelle Impulse zeigt Nissan mit der jüngsten Antriebslösung im Portfolio: Mit dem e-Power Antrieb setzt Nissan auf einen Verbrenner zum Laden eines Akkus an Bord, der wiederum einen Elektromotor mit Strom versorgt. Wie steht es um die Qualität? Seit der Renault-Nissan-Allianz im Jahre 1999 wurden viele Modelle nochmals europäischer, teilen sich häufig die technische Basis mit Renault-Fahrzeugen. Die drei Jahre und 100.000 Kilometer gültige Neuwagengarantie kann mit dem Nissan-Care-Programm um üppige vier Jahre (160.000 Kilometer) verlängert werden. Zudem gibt es Wartungspakete für Privat und Geschäftskunden. Für Nissan spricht außerdem, dass aktuell keine Pkw-Baureihe einen Basislistenpreis von über 45.000 Euro hat.
Wie steht es um die Langzeitqualität? Das etliche Jahre lang sehr erfolgreiche Crossover-Modell Quashqai vollendete 2017 den 100.000-Kilometer-Dauertest. Die Kollegen resümierten: "Ein gutes Konzept, aber Schwächen im Detail." Am Ende reichte es aber für eine solide 2 als Endnote. Im TÜV Report wurden zuletzt nur Micra und Quashqai betrachtet. Ihre Ergebnisse sind durchwachsen. Beim Kleinwagen titelte der TÜV "Schon früh überfordert", beim gefragten Qashqai "Kein Mangel an Mängeln". Eine fundierte Prüfung eines gebrauchten Nissan vor dem Kauf ist daher dringend empfehlenswert. Hier kommen die wichtigsten Nissan-Modelle im Gebraucht-Check!
Nissan Micra
Neupreise: von 10.840 bis 24.290 Euro • Gebrauchtpreise: von 4999 bis 17.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 11.625 Euro • Motoren: von 71 bis 117 PS • Motortipp: 101 PS, 6,1 l S/100 km • Rückrufe: 14 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 91 % (4 Sterne, 2017).
Gefällt uns
- Günstiger Unterhalt
- Moderate Gebrauchtpreise
Gefällt uns nicht
- Mäßige TÜV-Resultate
- Müder Basismotor
Jahrzehntelang war der Nissan Micra der günstige und beliebte Einstieg in die Markenwelt der Japaner. Von 2010 bis 2017 lief die Generation mit der internen Kennung K13 vom Band. Er war betont niedlich gezeichnet, stets fünftürig und qualitativ eher schlicht. Zur Sicherheit bot er sechs Airbags und ESP. 2013 gab es ein Update mit neuem Kühlergrill und LED-Rückleuchten. Der kleine 1,2-Liter-Kompressor klingt kernig, das Fahrwerk wirkt wenig harmonisch. Der komplett neu konstruierte Nachfolger K14 nutzt Renault-Clio-Technik, wurde bis 2022 verkauft und wirkt spürbar dynamischer. Sitze und Raumangebot sind nur durchschnittlich, doch dafür gibt es bis zu 117 PS und ein optionales CVT-Getriebe.

Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Sehr müde ist das 0,9-Liter-Triebwerk mit 90 PS, angenehmer der modernere 1.0 IG-T. Den Westentaschen-GTI gibt der 117 PS starke DIG-T. Zu den beim Micra im Rahmen der Hauptuntersuchung vom TÜV besonders oft beanstandeten Baugruppen gehören die Achsaufhängungen, Federn und Dämpfer sowie die Beleuchtungsanlage. Auch im Umweltkapitel läuft es oftmals nicht optimal.
Nissan Note
Neupreise: von 15.990 bis 22.030 Euro • Gebrauchtpreise: von 5495 bis 17.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 7500 Euro • Motoren: von 80 bis 110 PS • Motortipp: 90 PS, 5,4 l D/100 km • Rückrufe: 8 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 86 % (4 Sterne, 2013).
Gefällt uns
- Gutes Raumkonzept
- Recht wirtschaftlich
Gefällt uns nicht
- Fahrkomfort überschaubar
- Assistenten nicht für Basis
Die Kreuzung aus Kleinwagen und Microvan machte den Note auf dem deutschen Markt zu einem praktischen Sonderling. Marktgängig ist insbesondere die zweite Generation, die hierzulande von 2013 bis Mitte 2017 verkauft wurde. Die dritte Generation schaffte es leider nicht in den Export aus Japan. Trotz nur 4,10 Meter Länge bietet er angenehm viel Raum für Passagiere und eine leichte Bedienbarkeit. Je nach Lehnenstellung sind 325 bis 1495 Liter Laderaum nutzbar.

Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD
Die Basisausstattung Visia ist sehr karg, deutlich angenehmer ist die Linie Acenta. Die Motoren sind durch die Bank Vernunftaggregate, gut passt der sparsame 90-PS-Diesel. Bei der Hauptuntersuchung offenbart der Note mehrere Problemzonen. Typisch sind verstelltes Abblendlicht, defekte Leuchten vorn wie hinten. Nur bei der ersten HU funktionieren die Rückleuchten sicher wie vorgeschrieben. Ölverlust an Motor und Getriebe treiben die Mängelquoten früh nach oben und gefährden außerdem die Umwelt.
Nissan Leaf
Neupreise: von 23.365 bis 43.400 Euro • Gebrauchtpreise: von 7220 bis 36.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 17.990 Euro • Motoren: von 109 bis 217 PS • Motortipp: 150 PS, 17,28 kWh/100 km • Rückrufe: 7 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 93 % (5 Sterne, 2018).
Gefällt uns
- Für ein E-Auto günstig
- Gutes Sicherheitsniveau
Gefällt uns nicht
- Anfangs geringe Reichweiten
- Alte Akkus sind Kostenrisiko
Skurril sah die von 2010 bis 2017 verkaufte erste Leaf-Generation aus. Als früh in Großserie gebauter Elektro-Kompaktwagen sprach der Leaf fortschrittlich denkende Kunden an, die preisbewusst das Verbrenner-Aus einläuten wollten. Ab 2013 gab es eine Wärmepumpe. Heute ist der Zustand des 24 bis 30 kWh großen Akkus das A und O der an sich robusten Konstruktion.

Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Ein Defekt käme leicht einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich. Optisch gefälliger und moderner ist die zweite Generation ab 2018, die ebenfalls ein No-Nonsense-Mobil blieb. Mit Akkugrößen zwischen 40 und 62 kWh sind längere Strecken möglich. Recht exotisch ist der CHAdeMO-Ladestandard an Bord. Erfreulich ist im Vergleich zur ersten Generation die Vielzahl an möglichen Fahrassistenten.
Nissan Pulsar
Neupreise: von 17.940 bis 27.850 Euro • Gebrauchtpreise: von 7900 bis 13.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 11.480 Euro • Motoren: von 110 bis 190 PS • Motortipp: 115 PS, 6,5 l S/100 km • Rückrufe: 4 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 84 % (5 Sterne, 2014).
Gefällt uns
- Günstige Gebrauchtpreise
- Gutes Ausstattungsniveau
Gefällt uns nicht
- Nicht optimal konserviert
- Teils Steuerkettenprobleme
Der alten Schule des japanischen Autobaus huldigt der 2014 eingeführte, 4,49 Meter lange Pulsar. Sein Design ist dezent bis unscheinbar, doch dafür überzeugen das gute Ausstattungsniveau, die komfortable Fahrwerksabstimmung und moderate Gebrauchtpreise. Der 1200er-Turbobenziner reicht zum Mitschwimmen locker aus.

Bild: Roman Raetzke
Oberflächenrost an der Bodengruppe zeugt davon, dass der Rostschutz ab Werk eher dürftig ist. Vereinzelt gibt es außerdem Probleme mit den Steuerketten. Daher unbedingt auf Rasselgeräusche im Stand achten! Nicht immer störungsfrei sind außerdem das Infotainmentsystem und die Hochdruckeinspritzung.
Nissan NV200
Neupreise: von 19.600 bis 43.730 Euro • Gebrauchtpreise: von 7900 bis 20.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 14.990 Euro • Motoren: von 90 bis 110 PS • Motortipp: 110 PS, 6,0 l D/100 km • Rückrufe: 8 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 75 % (3 Sterne, 2014).
Gefällt uns
- Hoher Nutzwert
- Gute Wirtschaftlichkeit
Gefällt uns nicht
- Mäßiger Fahrkomfort
- Rustikale Machart
Als Raumwunder für Normalverdiener startete der NV200 Evalia bereits 2009. Neben einem Kastenwagenmodell gab es auch den Mini-Van mit bis zu sieben Sitzplätzen für Familien. Damals wegweisend war das Antriebskonzept des 4,40 Meter kurzen Raumriesen: Interessenten haben die Auswahl zwischen Diesel-, Benzin- und Elektromodellen. Aufgrund des hohen Nutzwerts wurde der NV200 im Jahr 2011 sogar zum neuen New Yorker Einheitstaxi gewählt.

Bild: Werk
2020 endete der Vertrieb der Verbrennermodelle in Deutschland. Seitdem gibt es nur noch die Elektroversion mit 150 bis 200 Kilometer Reichweite. Achtung: Als Nutzfahrzeug verwendete Exemplare sind häufig verschlissener. Die Bremsen, Domlager, Querlenker und Traggelenke sind nicht sonderlich standfest. Hinzu kommt, dass der Rost häufig nach wenigen Jahren im Detail nagt, Nachkonservieren lohnt sich.
Nissan Juke
Neupreise: von 15.450 bis 34.990 Euro • Gebrauchtpreise: von 8475 bis 22.985 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 14.990 Euro • Motoren: von 94 bis 218 PS • Motortipp: 190 PS, 8,5 l S/100 km • Rückrufe: 11 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 94 % (5 Sterne, 2019).
Gefällt uns
- Agile Fahrwerksabstimmung
- Individueller Charakter
Gefällt uns nicht
- Recht eng im Fond
- Verschleiß recht hoch
Unkonventionell ist eine höfliche Umschreibung für das Crossover-Coupé der Japaner. Die erste Generation ging 2010 an den Start, die zweite folgte 2019. Durch den Coupé-Stil sind insbesondere Fond und Kofferraum nur eingeschränkt nutzbar. Die Antriebspalette der ersten Generation reicht von braven 94 PS bis zu krawalligen 218 PS. Wenig kultiviert, aber sparsam ist der 110-PS-Diesel.

Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Der TÜV bemängelte in der Vergangenheit Probleme mit Lenkgelenken und Achsaufhängungen. Frustrierend sind außerdem Lackqualität und häufige Ölverluste. Der zweite Juke ist auch als Hybrid verfügbar, aber recht durstig. Probleme sind selten, jedoch sorgen das Frontradar und die Abgassensorik häufiger für Störungen.
Nissan Qashqai
Neupreise: von 19.990 bis 48.970 Euro • Gebrauchtpreise: von 9000 bis 36.207 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 20.600 Euro • Motoren: von 110 bis 190 PS • Motortipp: 150 PS, 6,7 l D/100 km • Rückrufe: 22 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 91 % (5 Sterne, 2021).
Gefällt uns
- Vielseitiges Konzept
- Viele Ausstattungsoptionen
Gefällt uns nicht
- Mäßige Detailqualität
- CVT-Getriebe problematisch
Als bezahlbarer Allrounder ist der Qashqai im Programm der heimliche Star. Solider Fahrkomfort, wirtschaftliche Antriebe und generöse Ausstattungen zu vernünftigen Preisen sind seine Stärken. Die erste Generation (bis 2014) war auch als verlängerte Variante erhältlich (Qashqai+2). Die zweite Generation (J11) bot ein deutlich verbessertes Sicherheitskonzept mit zahlreichen Assistenten und wurde 2017 und 2019 gründlich überarbeitet.

Bild: Toni Bader
Die konstruktive Qualität ist durchschnittlich, Bremsschläuche und Abgasanlage fallen bei der Hauptuntersuchung häufiger auf. Dafür sind Raumangebot, Sitze und Bedienkonzept voll überzeugend. Der aktuelle Qashqai (J12) wurde ab Sommer 2021 eingeführt und ist mit einer breiten Antriebspalette inklusive Hybridversion und e-Power-Antrieb erhältlich. Er ist zunehmend besser als Gebrauchtwagen verfügbar, jedoch spürbar teurer als der Vorgänger.
Nissan X-Trail
Neupreise: von 24.990 bis 58.490 Euro • Gebrauchtpreise: von 9250 bis 43.990 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 22.900 Euro • Motoren: von 130 bis 213 PS • Motortipp: 177 PS, 7,9 l D/100 km • Rückrufe: 10 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 86 % (5 Sterne, 2014).
Gefällt uns
- Sehr viel Platz
- Guter Fahrkomfort
Gefällt uns nicht
- Allrad nur optional
- Teilweise Antriebsprobleme
Modern und vollwertig holt der X-Trail Aufsteiger und Umsteiger in der SUV-Mittelklasse ab. Der Name täuscht, denn tatsächlich ist der X-Trail gar kein harter Typ, sondern eher ein geräumiger Familien-Versteher mit optionalem Allradantrieb. Kantigaltbacken und recht rostempfindlich ist die bis 2014 gebaute Generation T31. Der bis 2022 gefertigte Nachfolger T32 beerbte auch den Qashqai+2 und bietet auf 4,69 Meter Länge bis zu sieben Sitzplätze.

Bild: Nissan
130 bis 177 PS sind vollkommen ausreichend. Ebenfalls solide: 550 bis 1982 Liter Kofferraumvolumen. Je nach Motorisierung sind maximal 2000 Kilogramm Anhängelast möglich – was praktisch Zugfahrzeug-Fähigkeiten für ein kleineres Boot oder einen Pferdeanhänger sind. Probleme machen häufiger die CVT-Getriebe, diffuser Ölverlust und verschiedene defekte Sensoren am Antrieb.
Nissan Pathfinder
Neupreise: von 39.030 bis 56.530 Euro • Gebrauchtpreise: von 19.990 bis 20.880 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 20.880 Euro 25117803 • Motoren: von 190 bis 231 PS • Motortipp: 190 PS, 11,2 l D/100 km • Rückrufe: 15 • Euro-NCAP-Insassenschutz: nicht getestet.
Gefällt uns
- Voll geländetauglich
- Viel Platz
Gefällt uns nicht
- Getriebeprobleme
- Qualitätsmängel
Massiv ist nicht nur sein Auftritt. Der Nissan Pathfinder ist kein SUV, sondern ein gewichtiger Geländewagen. Anfangs mit 2,5 Liter großem Turbodiesel und 190 PS, ab 2010 mit 231 PS starkem V6-Diesel von Renault. Sein riesiges Ladeabteil ist wie die Sitzreihen für Großfamilien ausgelegt. 700 Kilogramm Zuladung und drei Tonnen Anhängelast sind top. Dazu passt der leistungsfähige Allradantrieb, der zusammen mit der üppigen Bodenfreiheit für echte Geländeausflüge taugt.

Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Was stört? Zum Beispiel billige, frühzeitig brechende Kunststoffe, zirpende Innenverkleidungen, unterschiedlichste Klappergeräusche und elektrische Störungen. Rostherde zeigen sich meist zuerst an der Heckklappe. Das Jatco-Automatikgetriebe kann durch korrodierende Getriebeölkühler kapitale Schäden erleiden. Die Variante mit Schaltgetriebe ist kaum haltbarer, hat häufig Kupplungs- und Schwungradprobleme. Außerdem häufig defekt: Radlager, ABS-Sensoren, Differenzdrucksensoren der Partikelfilter. Generell ist die Historie extrem wichtig. Vorsicht vor vermeintlich günstigen, verschlissenen Arbeitstieren!
Nissan Navara
Neupreise: von 26.249 bis 52.985 Euro • Gebrauchtpreise: von 14.500 bis 44.900 Euro • Durchschn. Gebrauchtpreis: 28.900 Euro • Motoren: von 144 bis 231 PS • Motortipp: 190 PS, 10,2 l D/100 km • Rückrufe: 10 • Euro-NCAP-Insassenschutz: 79 % (4 Sterne, 2015).
Gefällt uns
- Robuste Basiskonstruktion
- Hoher Nutzwert
Gefällt uns nicht
- D40 mit Rahmenproblemen
- Diverse technische Probleme
Wie ein Cowboy fühlt man sich an Bord des Pick-ups Navara. Zwillingsgeschwister sind der Renault Alaskan und die Mercedes X-Klasse. Die zweite Navara-Generation (D40 Facelift) wurde von 2005 bis 2015 gebaut. Sie zeigte bei starker Belastung teilweise Rahmenschäden bis zum kapitalen Bruch. Der Nachfolger (D231) lief bis 2022 vom Band. Der Zustand ist generell stark von der Vornutzung abhängig, oftmals wurde die Ladefläche mit speziellen Aufbauten individualisiert genutzt.

Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD
Neben der Allradvariante 4x4 gibt es auch klassischen Hinterradantrieb (4x2). Der ältere Navara entspricht in weiten Teilen dem Pathfinder. Beim neueren Modell berichten Eigentümer über vielfältige Probleme, die auf hohen Kostendruck deuten: Partikelfilterschäden, AGR-Störungen, undichte Ladeluftkühler, verschlissene Turbolader, Ölverdünnung durch Diesel bei häufigen Kurzstrecken und mangelhafte Lackierungen sind kostspielige Sorgen-Klassiker. Der späte D231 mit Euro 6d wurde in vielen Details optimiert.
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