Nolimit ML 63 AMG: Kurztest
Geheimwaffe vom Tuner

Von außen dezent, unter der Haube vehement: Der Nolimit ML 63 AMG
macht optisch auf seriennah, hat aber pralle 645 statt 525 PS zu bieten.
macht optisch auf seriennah, hat aber pralle 645 statt 525 PS zu bieten.
- Ben Arnold
Der aufgemotzte ML von Nolimit lässt sich flotter bewegen, als er aussieht. Denn: Äußerlich bleibt alles Serie. Lediglich ein großer Schriftzug kündet vom Eingriff des noch jungen Veredlers. Bemerkenswert: Das Tuningauto schiebt gefühlt wie ein Stier. Die Messwerte fallen folgerichtig respektabel aus: Bis 100 km/h setzt sich der Wagen zwei Zehntel von der von uns gemessenen, gut im Futter stehenden 525-PS-Basis ab, bis 200 km/h erhöht sich der Vorsprung auf 1,2 Sekunden.Auch die Entfernung der Abregelung findet unsere Zustimmung. Um die daraus resultierenden 290 km/h zu erreichen, bedarf es allerdings Geduld und Strecke. Der erstaunlich behände ML 63 AMG profitiert zudem von einer nachträglichen Tieferlegung per Software-Eingriff. Gar nicht so durstig: 15,2 Liter Super Plus Durchschnittsverbrauch sind in Anbetracht von Gewicht und Leistung ein sehr ordentlicher Wert. Im Gegensatz zur Tieferlegung verfügt die Leistungssteigerung (bereits in Planung: 700 PS) über uneingeschränkten TÜV-Segen. Eine Versicherung auf Motor und Antriebsstrang kostet extra und bietet lediglich einen überschaubaren Schutz.
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