Nürburgring 24h: Porsche-Disqualifikation
Darum akzeptiert Manthey den Ausschluss

Das Manthey-Team wird nicht wegen der Disqualifikation beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring nicht in Berufung gehen. Das Statement des Teams.
- Michael Zeitler
Die 24 Stunden am Nürburgring zeigen Nachwirkungen. Am Wochenende wurde der zweitplatzierte Manthey-Porsche aus der Wertung genommen. Grund: Die von der Balance-of-Performance ausgehende Motorleistung von 494 PS wurde auf dem Prüfstand mit dem Vierliter-Sechszylinder-Boxer überschritten (Hintergründe HIER). Earl Bamber, Laurens Vanthoor, Kévin Estre und Michael Christensen verlieren daher ihren zweiten Platz.

Die Disqualifikation wird nicht angefochten
Wörtlich heißt es: „Der Motor unseres überprüften Fahrzeuges mit der Startnummer 911 entsprach in allen Eckpunkten der Homologation. Lediglich der vom ADAC-Technikausschuss berechnete Leistungswert passte nicht zu der uns vorgeschriebenen und auch verwendeten Restriktorgröße von 2 x 34,6 Millimeter Durchmesser. Wir müssen uns vorwerfen, diesen vom Veranstalter errechneten Wert weder auf dem Leistungsprüfstand in Weissach, noch auf unserem Rollenprüfstand in Meuspath auf Plausibilität überprüft zu haben. Wir akzeptieren das Urteil und verzichten auf eine Berufung.“
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