Der Nürburgring war am vergangenen Wochenende mal wieder Schauplatz des 24-Stunden-Rennens. Ein Spektakel, das bei der diesjährigen Ausgabe immerhin 235.000 Besucher zu dem Langstrecken-Highlight in die Eifel zog.
Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass es zu Kriminalfällen kommt. Zu körperlichen Auseinandersetzungen zum Beispiel, oder aber zu Diebstählen.
Die Bilanz der Polizei nach dem Wochenende fällt insgesamt positiv aus. Bis Sonntagnachmittag verzeichnete die Polizei insgesamt 30 Straftaten, bei 22 Verkehrsunfällen wurden insgesamt drei Personen verletzt. Allerdings hat ein Diebstahl für Schlagzeilen gesorgt, und das bundesweit.

Kategorie dreist und ungewöhnlich

Denn er gehört zur Kategorie dreist und ungewöhnlich. Demnach ist am Samstag laut dem Bericht der zuständigen örtlichen Polizeidirektion ein Exponat einer 20.000 Euro teuren Kupplung eines Formel-1-Wagens geklaut worden.
Der Vorfall soll sich am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr im Bereich des Ring-Boulevards ereignet haben. Die Polizeidirektion Mayen nimmt diesbezüglich Hinweise unter der Rufnummer 02651/801-0 entgegen.
Bei dem Rennen verstarb am Sonntag ein Sportwart.
Bild: Gruppe C Photography

"Angesichts der Besucherzahlen und den bekannten Massenphänomenen sind wir sehr zufrieden. Das Konzept ist aufgegangen. Einen solchen Verlauf wünsche ich mir auch für die nächsten Einsätze hier am Ring, insbesondere für den Einsatz rund um 'Rock am Ring' in zwei Wochen“, sagte Kriminaldirektor Thorsten Runkel.

Sportwart verstirbt

Leider gab es im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auch eine sehr traurige Nachricht. Ein Sportwart, der im Bereich Schwalbenschwanz im Einsatz war, ist am Sonntag kollabiert. Er wurde unmittelbar nach dem Vorfall ärztlich versorgt und per Rettungswagen zunächst ins Medical Center im Fahrerlager gebracht.
Da sich der Zustand des 57-Jährigen nicht besserte, wurde er per RTW auf die Intensivstation des Krankenhauses von Mayen gebracht. Wie mit Rücksicht auf die Familie erst nach dem Rennen bekannt wurde, blieben am Ende jedoch alle Reanimierungsmaßnahmen erfolglos. Der erfahrene Sportwart, der seit Jahren regelmäßig bei Veranstaltungen auf der Nordschleife im Einsatz war, verstarb im Krankenhaus.
Rennleiter Walter Hornung: "Die Gedanken aller Organisatoren der 24h Nürburgring sind bei der Familie des Verstorbenen. Wir trauern zusammen mit den Angehörigen um ein engagiertes und liebenswertes Mitglied der Nordschleifen-Familie."