Nürburgring-Insolvenz
Formel 1-Stars bangen um den Ring

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Sebastian Vettel und seine deutschen Rivalen schauen mit bangem Blick in die Eifel. Sie machten sich für den Erhalt der Formel 1 auf dem Nürburgring stark. Ein Jahr ohne deutsches Rennen droht laut Mercedes-Mann Haug aber nicht.
(dpa/jkr) Ein Aus der Formel 1 auf dem Nürburgring würde die deutschen Piloten mitten ins Rennfahrerherz treffen. "Es wäre schade, den Nürburgring als Rennen zu verlieren. Es ist eines der traditionsreichsten Rennen, das wir im Kalender haben", sagte Sebastian Vettel bei der Pressekonferenz zum Großen Preis von Deutschland in Hockenheim: "Es wäre ein großer Verlust." Dem Red-Bull-Star pflichtete Rekordweltmeister Michael Schumacher bei: "Es ist ein Kurs, mit dem vor allem die deutschen Fahrer viel Geschichte verbindet." Der Mercedes-Pilot wünscht sich, dass man noch eine Lösung findet und auch weiterhin dort gefahren wird. So wie Kollege Timo Glock von Marussia: "Es wäre schade, das Rennen dort zu verlieren. Ich hoffe, dass es nicht passiert."
Nürburgring-Drama: Eifel-Rennstrecke vor dem Aus

Sebastian Vettel (rechts) und sein australischer Teamkollege Mark Webber sprachen sich für den Verbleib der Formel 1 am Nürburgring aus.
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Großer Preis von Deutschland 2012: Interview Vettel/Rosberg

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Bin sicher, dass eine Lösung gefunden wird."
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Deutsche Formel 1-Rennen künftig nur noch in Hockenheim?
Schnellstmögliche Klarheit über die Zukunft auf dem Nürburgring hat der ADAC gefordert und erwartet, "dass sich die Landesregierung von Rheinland-Pfalz jetzt umgehend mit den ihnen bekannten Ansprechpartnern in Verbindung setzt". Die Politiker müssten "ebenso eindeutig wie nachvollziehbar" erklären, wie die Durchführung der Veranstaltungen im kommenden Jahre gesichert werden könne. Womöglich könnte in Sachen Formel 1 der Hockenheimring die Lösung sein. "Dann müsste aber alles stimmen: Die Kostenseite, der Vertrag, die Politik und vieles mehr", so der Geschäftsführer der Hockenheimring AG, Georg Seiler. Derzeit liege keine Anfrage vor. "Sollte das aber so sein, sehe ich durchaus eine Möglichkeit, dass die Formel 1 wieder jedes Jahr nach Hockenheim kommt", hatte er gesagt, ehe Kurt Beck bekannt geben musste, dass der Nürburgring vor der Insolvenz steht. Eine Finanzspritze des Landes von 13 Millionen Euro an die staatliche Besitzgesellschaft will die EU-Kommission nicht genehmigen.
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