Olympische Spiele 2028: "Autofreie Spiele" in Los Angeles
Olympische Spiele ohne Autos geplant

– In Los Angeles sind täglich Millionen Menschen mit dem Auto unterwegs. Für die Olympischen Spiele 2028 wollen die Organisatoren das ändern. Dank großer Bemühungen soll es "autofreie Spiele" geben.
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(dpa/AUTO BILD/KI) Die Organisatoren der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles haben angekündigt, dass sie für die Fortbewegung während der Veranstaltung stark auf den öffentlichen Nahverkehr setzen werden.
Bürgermeisterin Karen Bass erklärte in Paris, dass man trotz der tiefen Liebe zu Autos in Los Angeles, "autofreie Spiele" anstrebt. Sie betonte die Notwendigkeit, dass Besucher und Teilnehmer den öffentlichen Nahverkehr nutzen müssen, um zu den Wettkampfstätten zu gelangen.
3000 Busse für Olympischen Spiele in LA
Bass, die bei der Schlusszeremonie der Spiele 2024 in Paris die olympische Flagge übernehmen wird, kündigte zudem an, dass die Nahverkehrsinfrastruktur ausgebaut wird. Für die Spiele werden über 3.000 Busse geliehen, um den Einsatz privater Fahrzeuge zu minimieren.
"Grüneren Los Angeles" soll gefördert werden
Karen Bass sieht in den Olympischen Spielen eine Gelegenheit, den Wandel hin zu einem "grüneren Los Angeles" zu fördern. Ziel sei es, nachhaltige Transportmöglichkeiten zu schaffen, die es ermöglichen, Besucher in alle Ecken der Stadt zu bringen.
Dies reflektiert eine ähnliche Haltung wie die der Olympia-Organisatoren in Paris, die ebenfalls die Ausrichtung der "grünsten Spiele jemals" angekündigt hatten, mit einer Betonung auf die Erreichbarkeit aller Sportstätten durch öffentliche Verkehrsmittel und die Nutzung von umweltfreundlichen Fahrzeugen.
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