Opel Ampera: Euro NCAP Crashtest
Ampera bei Euro NCAP

Um seine Sparsamkeit ist es gut bestellt. Aber wie sieht es mit der Sicherheit des Opel Ampera aus? Das klärte jetzt ein Crashtest. Ergebnis: Sehr gut – mit Einschränkungen.
- Stephanie Kriebel
Nach dem Nissan Leaf musste als nächster Stromnutzer nun auch der Opel Ampera zum Crashtest bei Euro NCAP antreten. Nach Durchlaufen der Standard-Tests zum Schutz von Erwachsenen, Kindern, Fußgängern sowie der Begutachtung der vorhandenen Sicherheitssysteme, konnte sich der Plug-in-Hybrid mit Range Extender über die Top-Wertung von fünf Sternen freuen. Trotz des sehr guten Gesamtergebnisses zeigte der Ampera aber auch einige Schwächen. So besteht etwa bei einem Frontaufprall eine erhöhte Gefahr von Beinverletzungen. Beim Heckaufprall – Hauptursache für das Erleiden eines Schleudertraumas – stellte Euro NCAP einen nur mittelmäßigen Schutz fest. Gut hingegen schlug sich der Opel beim seitlich durchgeführten Pfahltest. Hier sammelte er die die maximale Punktzahl ein.
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Im Bereich des Erwachsenenschutzes schnitt der Ampera mit 85 Prozent des maximal erreichbaren Ergebnisses ab.
Bild: NCAP
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Im unteren Bereich siedelt sich der Ampera auch im Bereich der Fußgängersicherheit an: Lediglich 41 Prozent schaffte er hier. Noch reicht das knapp für ein Fünf-Sterne-Egebnis in diesem Teilbereich. Doch ab 2012 fordert Euro NCAP hier mindestens 60 Prozent. In der vierten Kategorie der Sicherheitsassistenzsysteme erreichte der elektrifizierte Rüsselsheimer 86 Prozent. Serienmäßig an Bord sind ESP sowie eine Anschnall-Erinnerung für die vorderen und hinteren Sitze.
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