GM will 230 Millionen Euro in die schwächelnde Tochter Opel investieren. Das Geld werde in den kommenden drei bis vier Jahren in neue Testanlagen am Rüsselsheimer Opel-Entwicklungszentrum sowie auf dem Testgelände in Dudenhofen gesteckt, so der US-Autobauer. Die neuen Leistungs- und Motorenprüfstände ersetzen ältere Einrichtungen; sie ermöglichen laut GM die Entwicklung von Antrieben über das Jahr 2020 hinaus und sollen die Entwicklungszeiten deutlich verkürzen.
"Diese signifikante Investition gibt uns eine Perspektive für die nächsten Jahrzehnte und sichert die Zukunft des Opel-Entwicklungszentrums", so der Opel-Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann. "In Rüsselsheim werden zukünftig auch Motoren und Getriebe für Europa und die ganze Welt entwickelt." Der Aufsichtsrat von Opel muss dem Investitionsplan noch zustimmen.