Opel: Geld fürs Entwicklungszentrum
GM investiert 230 Millionen

General Motors investiert 230 Millionen Euro in Tochter Opel. Vom Geld sollen neue Test- und Entwicklungsanlagen in Rüsselsheim und Dudenhofen finanziert werden.
- Maike Schade
GM will 230 Millionen Euro in die schwächelnde Tochter Opel investieren. Das Geld werde in den kommenden drei bis vier Jahren in neue Testanlagen am Rüsselsheimer Opel-Entwicklungszentrum sowie auf dem Testgelände in Dudenhofen gesteckt, so der US-Autobauer. Die neuen Leistungs- und Motorenprüfstände ersetzen ältere Einrichtungen; sie ermöglichen laut GM die Entwicklung von Antrieben über das Jahr 2020 hinaus und sollen die Entwicklungszeiten deutlich verkürzen.
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"Diese signifikante Investition gibt uns eine Perspektive für die nächsten Jahrzehnte und sichert die Zukunft des Opel-Entwicklungszentrums", so der Opel-Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann. "In Rüsselsheim werden zukünftig auch Motoren und Getriebe für Europa und die ganze Welt entwickelt." Der Aufsichtsrat von Opel muss dem Investitionsplan noch zustimmen.
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