Opel Meriva Fahrbericht
So fährt sich der neue Opel Meriva

Er ist länger und breiter als sein Vorgänger, hat hinten Türen wie ein Rolls-Royce. Doch der neue Opel Meriva hat noch mehr zu bieten, wie AUTO BILD bei der ersten Ausfahrt feststellte.
- Wolfgang König
Wieder so ein Kunstname: Opel Meriva. Was war eigentlich falsch an Kadett oder Admiral? Immerhin, ein wenig nautisch klingt das ja. Nach Wasser und Sonne, wie Meer und Riva eben. Nur: Jetzt ist es dunkel und verschneit. Und der Meriva strahlt nicht, sondern versteckt sich hinter schwarzen Klebestreifen. Damit ihn keiner erkennt, denn enthüllt wird er erst auf dem Genfer Salon. Für unsere Leser haben wir ihn hier aber schon mal per Computer "neu lackiert", so wie er später mal aussehen wird. Auf zur ersten Ausfahrt. Die angemessene Ouvertüre, ganz klar: Den hinteren Verschlag aufreißen und sich locker auf den Rücksitz fallen lassen.
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Bild: Larson
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Bild: Werk
Er zieht schön aus dem Drehzahlkeller, gibt sich akustisch dezent und dröhnt bei hohen Drehzahlen nicht mehr. "Der Vorderwagen orientiert sich konstruktiv eng am größeren Zafira", so der Chefingenieur. Das hilft offenbar. 6,5 Liter pro 100 km soll der Motor im Normzyklus verbrauchen, das geht gemessen an den Fahrleistungen in Ordnung. Wem 140 PS zu viel sind: Die Palette startet mit einem 75-PS-Diesel und einem 100-PS-Benziner. Auch das Fahrwerk arbeitet jetzt erheblich präziser und die Lenkung zielgenauer, das extreme Untersteuern des Vorgängers ist verschwunden. Scheint so, als sei der Meriva wirklich auf dem Weg, ein ganz Großer zu werden.
Technische Daten Opel Meriva 1.4 Vierzylinder, Turbo, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1364 cm³ • Leistung 103 kW (140 PS) bei 6000/min • max. Drehmoment 200 Nm bei 1850/min • Vorderradantrieb • Sechsganggetriebe • 0–100 km/h 10,2 s • Spitze 198 km/h • EU-Mix 6,5 l Super/100 km • 154 g CO2/km Preis ca. 18.000 Euro.
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