Opel Rocks e-Xtreme im Fahrbericht
Opel Rocks e-Xtreme: Straßenzulassung? Nein! Spaß? Ja!

Der Opel Rocks e-Xtreme ist das Ergebnis einer Design-Challenge aus der Opel-Community – und sieht nicht nur spektakulär aus! Testfahrt im wilden Würfel!
Bild: Opel Automobile GmbH
Der Opel Rocks e-Xtreme trägt seinen Namen völlig zurecht. Denn das kleinste E-Auto von Opel sieht aus als wäre es einem Comic entsprungen – extrem! Er ist das Ergebnis einer Design-Challenge, in der Nachwuchsdesigner einen Opel Rocks Electric gestalten konnten. Der sonst zweckmäßige Kleinstwagen (mit Rollerzulassung / 45 km/h) ist zu einem Monster mutiert.
Opel Rocks-e (2021): Neuvorstellung - Sitzprobe - PS - Elektro - Info
Diesen Opel darf man schon mit 15 fahren!
Bild: Opel
Da würde der TÜV sofort abwinken
Was hat Opel nach dem Entwurf des Industriedesign-Studenten und Sieger des Design-Wettbewerbs Lukas Wenzhöfer am Rocks Electric verändert? Außen aufgeschraubter Überrollbügel, Zusatzscheinwerfer, Heckspoiler vom DTM-Vectra GTS V8, um nur einige Modifikationen zu nennen. Sollte noch eine Abstufung von "auffällig" möglich sein, fallen die Änderungen am Fahrwerk besonders auf. Die Räder mit grobstolligen Offroadreifen stehen an allen vier Ecken sehr weit über die Karosserie hinaus. Keine Frage: Spätestens da würde der TÜV sofort abwinken. Eine Zulassung hat der extreme Rocks Electric nicht für öffentliche Straßen, sondern nur für das Opel Werksgelände.
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Der Rocks e-Xtreme ist breit, sehr breit!
Was für ein Glück, dass wir uns genau dort befinden: auf dem Werksgelände. Die Fahrertür schwenkt nach vorne auf, ich zwänge mich mit meinen langen Beinen unterm Lenkrad durch. Fix den Gangwahlhebel auf D und der Extrem-Rocks rollt beim sanften Betätigen des Fahrpedals munter los. Wie breit die Fuhre ist? Ehrlich, keine Ahnung. Die Außenspiegel zeigen die Hinterräder nicht, das heißt, es ist Vorsicht geboten, um nicht irgendwo hängen zu bleiben.

Beängstigend: Gerüchteweise soll der Monster-Rocks mal wesentlich schneller als 45 km/h gewesen sein. Für Spaß reicht Roller-Geschwindigkeit aber völlig aus!
Bild: Opel Automobile GmbH
Selten fühlten sich 45 km/h so schnell an
Die Leistung ist im Vergleich zum normalen Rocks Electric verdoppelt – heißt: 12 kW Dauerleistung und 18 kW Spitzenleistung. Das sind 16 respektive 24 PS. Klingt nach wenig. Aber der Rocks e-Xtreme fühlt sich nicht schwach an. Die Offroadreifen surren laut, die Würfelform sorgt für ein direktes Fahrgefühl. Das geländetauglich-weiche Fahrwerk schluckt Unebenheiten locker weg, die Reifen kratzen in scharf gefahrenen Ecken über den Asphalt, der Aufbau neigt sich spürbar in die Kurve.

Neben den Anbauten hat Opel dem Rocks e-Xtreme auch eine grellgelbe Lackierung verpasst. Übersehen? Unmöglich!
Bild: Opel Automobile GmbH
Ein diebischer Spaß mit maximal 45 km/h. Denn die Höchstgeschwindigkeit ist wie beim Straßen-Rocks begrenzt. Der subjektive Geschwindigkeitseindruck im e-Xtreme ist deutlich höher! Bevor ich die Werksrunde beende, nochmal ein kräftiger Tritt aufs Bremspedal – der Rocks nickt ein. Er fährt sich wie ein Spielzeug. Fehlt eigentlich nur der passende Sandkasten.
Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Opel Automobile GmbH. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit
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