Opel und PSA: Kooperation geändert
Opel baut Kleinwagen alleine

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Opel und Peugeot-Citroën bauen nun doch keine Kleinwagen zusammen. Stattdessen will man künftig mit gemeinsamen leichten Nutzfahrzeugen Geld sparen. Der Opel Zafira Tourer kommt indes bald aus Frankreich.
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(rtr/dpa/cj) Die Opel-Mutter General Motors und der französische Autokonzern PSA (Peugeot-Citroën) geben die geplante Zusammenarbeit bei Kleinwagen auf. Die Kooperation bei kleinen Benzinmotoren werde deshalb ebenfalls nicht mehr weiterverfolgt, teilte Opel am Donnerstag (12. Dezember 2013) mit.
Im Gegenzug wollen Peugeot und GM nun bei leichten Nutzfahrzeugen im B-Segment zusammenarbeiten. Bestätigt wurde auch, dass die Zusammenarbeit für zwei Fahrzeuge mit PSA-Architektur in den Segmenten B-MPV (Multi Purpose Vehicle) und C-CUV (Crossover Utility Vehicle) fortgesetzt wird. Dadurch erhoffen sich die Partner Synergien von rund 1,2 Milliarden US-Dollar (870 Millionen Euro) bis 2018, die etwa gleichmäßig zwischen den beiden Unternehmen geteilt werden sollen. Ursprünglich war bei der Kooperation von Einsparungseffekten in Höhe von rund zwei Milliarden Dollar die Rede. Erste gemeinsame Modelle werden für 2016 erwartet.
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Der Opel Zafira soll ab 2015 in Rüsselsheim gebaut werden, ehe für seinen Nachfolger die Produktion nach Frankreich geht.
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