Opel: Zukunft der GM-Tochter
GM gibt Opel Garantie

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GM hat Opel eine Bestandsgarantie zugesichert. Auch in zehn oder 15 Jahren würden die Rüsselsheimer noch zum Konzern gehören. Auf dem attraktiven Markt in Brasilien wird Opel aber ausgebremst.
Bild: Opel/GM Logo
(dpa/sk) Der Automobilkonzern General Motors (GM) hat seiner Tochter Opel eine Bestandsgarantie ausgesprochen. Die gute Nachricht brachte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) von seiner USA-Reise mit. Opel werde "auf jeden Fall auch in zehn oder 15 Jahren noch zum Konzern gehören", sagte GM-Vizepräsident Robert Ferguson nach einem Treffen in Detroit mit dem CDU-Politiker. Ferguson betonte: "Normalerweise geben wir ungern Prognosen über so lange Sicht ab. Aber Opel ist ein so wertvoller Baustein unserer Gruppe, dass ich diese Voraussage ohne Probleme treffen kann." Die deutschen Standorte seien ein herausragender Bestandteil des Konzerns und Zentren für Design und Forschung. "Deshalb sehe ich eine helle Zukunft für Opel." Hessens Regierungschef hatte unter anderem die hessische Partnerregion Wisconsin besucht und sich mit GM-Leuten getroffen.
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GM-Vizepräsident Robert E. Ferguson: "Opel ist ein wertvoller Baustein unserer Gruppe."
Bild: GM
Für das Elektrovorzeigemodell Ampera gebe es noch mehr Beschränkungen. Der Wagen werde unter der Marke Opel nur in Europa verkauft. Außerhalb komme das Auto ausschließlich als Chevrolet Volt zum Einsatz, sagte Opels Elektro-Manager Enno Fuchs der "Automobilwoche". Auch in Russland werde es den Ampera nicht geben. Als Grund dafür nannte Fuchs die hohen russischen Einfuhrzölle. Opel-Chef Stracke rechnet noch in diesem Jahr mit einer deutlichen Abschwächung der Automobilkonjunktur. Dem Radiosender SWR2 sagte er, der Trend werde sich 2012 fortsetzen. Dennoch werde Opel Gewinne ausweisen können. Das Unternehmen setze zukünftig stark auf nachhaltige Produkte und Elektroantriebe.
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