Das Panther WaterCar pflügt mit Tempo 70 durchs Wasser und schafft 130 km/h an Land. Jetzt geht das Amphibienauto in Serie. Das kostet der Spaß!
Bild: Werk
Maike Schade
Seit 1999 hat das Team von Fountain Valley Bodyworks am ultimativen Amphibienfahrzeug gebastelt. Unzählige Stunden geschraubt und probiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge eingesteckt und dabei 27 Patente angemeldet. Jetzt zahlt sich die Plackerei aus: Das Panther WaterCar ist da, das "schnellste Amphibienfahrzeug der Welt".
Video: Panther Watercar
Es ist ein Booto!
Und was ist das für ein cooles Teil, das die kalifornischen Schrauber da gabaut haben! Ob Straße, Strand oder Wasser, das Ding geht ab wie Schmidts Katze. Optisch ähnelt die Amphibie einem Jeep. Unter der Haube arbeitet ein 3,7-Liter-VTEC-Motor von Honda; er soll den Panther auf der Straße auf mindestens 130 km/h beschleunigen. Richtig spannend wird's aber, wenn das Teil Richtung Strand rollt. Wuuusch, ohne Anhalten geht's ins Wasser! Einfach den Gang rausnehmen, Räder per Knopfdruck hochfahren und den Panther Jet (Wasserstrahlantrieb) einschalten, dann fetzt die Amphibie mit bis zu 70 km/h durchs Wasser. Wakeboarder ziehen? Yacht überholen? Angeln? Alles kein Thema, sagt der Hersteller. Die Verwandlung von Auto zu Boot soll weniger als 15 Sekunden dauern.
Angeln? Enten oder Weibchen jagen? Alles kein Problem, sagt der Hersteller.
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Sogar im Salzwasser soll der Panther baden können. "Wo immer möglich, haben wir rostfreie Materialien verbaut", so Fountain Valley Bodyworks. Trotzdem müsse das Fahrzeug nach dem Schwimmen gründlich mit Süßwasser abgespritzt werden, um Korrosion zu vermeiden. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen den Einsatz im Meer: Das WaterCar sei sowohl mit Straßen- als auch Navigationslichtern ausgestattet und habe für beide Elemente eine Zulassung. Einen speziellen Führerschein braucht es zumindest in Kalifornien übrigens nicht, hier darf jedermann solch ein 15-Fuß-Motorboot lenken. In Deutschland wäre dafür (neben der normalen Fahrerlaubnis) ein Sportbootführerschein nötig.
Bestellt werden kann ab sofort – ein komplett fahr- und schwimmfertiges WaterCar kostet in den USA 135.000 Dollar (rund 98.000 Euro). Mehr Infos gibt es auf der Homepage watercar.com. Sonderwünsche werden übrigens gern erfüllt: "Wir ermutigen jeden Käufer, aktiv an der finalen Gestaltung des Autos teilzunehmen", heißt es.
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Panther WaterCar: Das kostet das Amphibienfahrzeug
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Seit 1999 hat das Team von Fountain Valley Bodyworks am ultimativen Amphibienfahrzeug gebastelt. Unzählige Stunden geschraubt und probiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge eingesteckt und dabei ...
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... 27 Patente angemeldet. Jetzt zahlt sich die Plackerei aus: Das Panther WaterCar ist da, das "schnellste Amphibienfahrzeug der Welt". Bestellt werden kann ab sofort – ein komplett fahr- und schwimmfertiges WaterCar kostet in den USA 135.000 Dollar (rund 98.000 Euro).
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Matsch? Sand? Kein Ding: Das WaterCar geht auf jedem Untergrund ab wie Schmidts Katze, behaupten die Kalifornier.
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Optisch ähnelt die Amphibie einem Jeep. Unter der Haube arbeitet ein 3,7-Liter-VTEC von Honda; er soll den Panther auf der Straße ...
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... auf mindestens 130 km/h beschleunigen. Richtig spannend wird's aber, wenn das Teil Richtung Strand rollt. Wuuusch, ohne Anhalten geht's ins Wasser! Einfach den Gang rausnehmen, Räder per Knopfdruck hochfahren und den ...
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... Panther Jet (Wasserstrahlantrieb) einschalten, dann fetzt die Amphibie mit bis zu 70 km/h durchs Wasser. Mit der Power kann man locker ...
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... einen Wakeboarder oder Wasserskiläufer ziehen, ...
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... dicke Yachten überholen, ...
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... Rennen fahren oder ...
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... einfach nur Spaß haben.
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Auch für Sport und Hobby (Angeln!) ist das WaterCar wie gemacht. Nicht zuletzt ...
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... lässt sich mit dem Amphibienauto auch bei tollen Frauen ordentlich Eindruck schinden. Glaubt der Hersteller.
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Sogar im Salzwasser soll der Panther baden können. "Wo immer möglich, haben wir rostfreie Materialien verbaut", so Fountain Valley Bodyworks. Trotzdem müsse das Fahrzeug nach dem Schwimmen ...
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... gründlich mit Süßwasser abgespritzt werden, um Korrosion zu vermeiden. Grundsätzlich spräche aber nichts gegen den Einsatz im Meer: Das WaterCar sei sowohl mit Straßen- als auch Navigationslichtern ausgestattet und ...
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... habe für beide Elemente eine Zulassung. Einen speziellen Führerschein braucht es zumindest in Kalifornien übrigens nicht, hier darf jedermann solch ein 15-Fuß-Motorboot lenken. In Deutschland wäre dafür (neben der normalen Fahrerlaubnis) ein Sportbootführerschein nötig.
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Warum nicht ein bisschen punky? Die freche Frisur steht dem Amphibienauto ausgesprochen gut. Sonderwünsche zum Design ...
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... werden übrigens gern erfüllt: "Wir ermutigen jeden Käufer, aktiv an der ...
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finalen Gestaltung des Autos teilzunehmen", heißt es.
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Abenteuerliche Fahrzeuge baut auch die Firma Gibbs. 2012 ließen die Amerikaner gleich zwei amphibische Konstruktionen zu Wasser: den Phibian ...
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... und den Humdinga II. Mit diesem Gefährt führen Abkürzungen auch gerne durch den Tümpel nebenan.
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Beide Kreationen befördern Mensch und Material sowohl an Land als auch im Wasser. Und das möglichst schnell. Mit ...
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... Asphalt unter den Rädern sollen die Zwitter "Highway"-Geschwindigkeiten schaffen. Das dürften mindestens 100 km/h sein. Im Wasser ...
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... sind laut Gibbs ungefähr 50 km/h drin. Was sich langsam anhört, ist auf See schon beachtlich: Selbst Boote der Marine müssen sich mächtig strecken, um die 30 Seemeilen (55 km/h) zu knacken.
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Elegant sieht irgendwie anders aus; aber das Gibbs-Teil hat eben andere Qualitäten. Matschige, sandige oder steinige Übergänge sollten für den Allradantrieb beider Fahrzeuge kein Hindernis darstellen. Im Wasser ...
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... werden die Räder übrigens einfach hochgeklappt.
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Hersteller Gibbs dürfte vor allem mit dem Humdinga II auch an militärischen Kunden interessiert sein. Dafür sprechen ...
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... die Pressefotos vom Humdi in mattgrüner Lackierung.
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Auch die Schweizer Ideenschmiede Rinspeed hat sich vor einiger Zeit über ein Amphibienfahrzeug Gedanken gemacht. Herausgekommen ist der Splash. Wenn der richtig Gas gibt, "fliegt" er mit 80 km/h in 60 Zentimetern Höhe übers Wasser. Möglich macht das ein komplexes ...
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... Tragflügelsystem, das sich auf Knopfdruck entfaltet. David Hasselhoff alias Michael Knight hätte seine Freude daran.
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Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel: Die "Rennboot-Ausstattung" kostet Platz ...
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... und kommt nur im geeigneten Gewässer zum Einsatz.
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Beim gemütlichen Dahingleiten im flachen Wasser schafft der Splash immerhin bis zu 50 km/h.
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Zwei blaue Hingucker: Der Rinspeed (unten) mit Nixe obendrauf. Noch sind beide absolute Unikate.
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Multitalent: Mit eingezogenem Flügelwerk eignet sich der Rinspeed auch für Sportarten wie Wasserski oder Kneeboardfahren.
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Die Karosserie ist komplett wasserdicht. Falls es doch einmal innen nass wird, wird sofort automatisch abgepumpt.
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Auch als Landratte ein Leistungssportler: In 5,9 Sekunden ist der Sprint auf 100 km/h erledigt.
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Déja vu: Der merkwürdige Heckflügel klappt bei Bedarf unter Wasser. Er ist Teil der Tragflächenkonstruktion.
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Die Außenhaut besteht aus einer ultraleichten Carbon-Mischung. Damit wiegt ...
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... der Flitzer 850 Kilo. Die Klappe im Heck ...
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... verbirgt den Schiffspropeller, der sich je nach Wassertiefe nach unten ausfahren lässt.
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Die Aufschrift verrät, was den Rinspeed antreibt: Umweltfreundliches Erdgas ...
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... versorgt die zwei Zylinder des 0,75-Liter-Turbos vom Spezialisten Weber.
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Die niedrige Windschutzscheibe soll vor Zugluft schützen. Immerhin erreicht der Flitzer beim Landgang bis zu 200 km/h.
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Maritimes Interieur: Leichtes und wasserfestes Kunstoffmaterial bespannt den offenen Gitterrohrrahmen und die ausgeformten Kunststoffsitze.
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Ausgefeilt: Die Spoiler sorgen für perfekte Aerodynamik – im Wasser und auf der Straße.
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Der Abschlepphaken sitzt auf der Fronthaube. Das ist auch gut so, sonst wäre er unter Wasser.
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Aquaplaning, das Spaß macht: Der Rinspeed beim "Wassern" ...
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... und bei voller Fahrt mit 80 km/h.
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Da staunt die Unterwasserwelt: Auch Arielle will mal anfassen.
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Da fährt er hin, zum Genfer Autosalon. Dort wird der Splash allerdings nicht der einzige Amphibiensportler sein, denn mit dem ...
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... "Aquada" von der Firma Gibbs Technologies ist ebenfalls ein Motorboot mit Rädern anwesend. Der Unterschied: Der ...
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... Aquada kommt ohne Tragflächenkonstruktion aus. Seine Räder klappen im Wasserbetrieb einfach weg und kommen erst auf festem Untergrund wieder zum Vorschein.
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Veteran: Der VW Schwimmwagen hatte seinen Einsatz im zweiten Weltkrieg. Mit einer Leistung von 24,5 PS ist er zum Fliegen eher ungeeignet.