Peugeot 608 (2017): Vorschau
Oberklasse soll Peugeot retten

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Peugeot will sich nur noch auf gewinnbringende Baureihen konzentrieren. Ein solches Modell könnte der 608 sein – auf Basis des Citroën DS6.

Bild: Rene Demarets
Donfeng und der französische Staat kaufen Aktien
PSA Peugeot Citroën versucht derweil, mit neuen Teilhabern aus der Krise zu rudern – deshalb steigt bei den Franzosen jetzt Chinas zweitgrößter Autohersteller Dongfeng ein. Die Chinesen erhalten für 800 Millionen Euro einen 14-Prozent-Anteil an Frankreichs größtem Autobauer. Auch der französische Staat wird künftig bei PSA mitreden, er beteiligt sich ebenfalls mit 800 Millionen Euro. Die Familie Peugeot verliert damit die Kontrolle über das Unternehmen. Ihr Aktienanteil schrumpft von rund 25 auf 14 Prozent. 2013 hatte PSA einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro eingefahren, 2012 waren es sogar fünf Milliarden. Mit den neuen Großaktionären kommt auch ein neuer Vorstandschef. Ab dem 31. März übernimmt der ehemalige Renault-Manager Carlos Tavares die Spitzenposition bei PSA. Der Portugiese hat angekündigt, die Marken des Konzerns – Peugeot, Citroën und DS – stärker voneinander abgrenzen zu wollen.
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