(dpa/brü) An ihren Biologieunterricht fühlten sich Beamte der Dortmunder Polizei erinnert, als zu Wochenbeginn ein total vermooster Ford Sierra in eine Verkehrskontrolle fuhr: Dicke Mooskissen quollen aus dem Wasserkasten vor der Frontscheibe, die Karosserie war grün bewachsen. Das Moos wuchs überall aus dem dreitürigen Sierra der zweiten Generation – Flanken, Kofferraum, selbst die Scheiben des fahrenden Feuchtbiotops waren grün überzogen. Ein Sachverständiger nahm das Moosmobil genauer unter die Lupe und stellte erhebliche Mängel an Motor und Bremsen fest.

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Raus mit der Nässe im Auto
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Ratgeber: Feuchtigkeit im Auto
Weil außerdem die Frontscheibe einen Riss hatte und das rechte Blinkerglas fehlte, zogen die Beamten das Auto aus dem Verkehr. Da spielte es kaum mehr ein Rolle, dass das vordere Kennzeichen lose war. Bei genauem Hinsehen erschließt sich der Grund für den grünen Besuch: Das Schiebedach war notdürftig mit einem Müllsack und Klebeband abgedichtet, eindringende Feuchtigkeit hatte leichtes Spiel.