Es sind Szenen wie aus einem Actionfilm: Ein 49-jähriger Motorradfahrer liefert sich in Hamburg eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei – mit einem spektakulären, aber glimpflich ausgegangenen Ende.
Unter dem Motto: "Auf der Rennstrecke geht es um jede Sekunde, im Straßenverkehr nicht", warnt die Polizei Hamburg auf ihrem Instagram-Kanal vor gefährlichen Fahrten durch Stadt und Land.
Das Beispiel im aktuellen Video hat sich 2018 so abgespielt: Die Hamburger Verkehrspolizei wollte den Biker im Stadtteil Steinwerder kontrollieren, nachdem dieser im dichten Verkehr durch riskantes Verhalten aufgefallen war. Doch statt anzuhalten, drehte der Fahrer der Yamaha R1 auf.

200 km/h auf der Köhlbrandbrücke

Zunächst fuhr der Mann mit rund 130 km/h durch eine 50er-Zone. Doch das war nur der Anfang: Auf der Köhlbrandbrücke beschleunigte er auf unfassbare 200 km/h – mitten in der Stadt, am frühen Abend.

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Als die Beamten die Verfolgung aufnahmen, raste der Mann mit rund 150 km/h in Richtung Hafencity – ignorierte eine rote Ampel und schoss weiter durch die Stadt.

Crash mit Sattelzug: Biker fliegt über Container

Das Ende der Flucht war so spektakulär wie gefährlich: Der Motorradfahrer fuhr auf einen Sattelzug auf, wurde über den leeren Containerauflieger geschleudert – und blieb verletzt auf der Straße liegen. Nach Angaben der Polizei war der Mann zunächst bewusstlos.
Wie durch ein Wunder erlitt der 49-Jährige bei dem Highspeed-Crash nur leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Yamaha R1 – ein Supersportler mit über 190 PS – erlitt Totalschaden und wurde von der Polizei sichergestellt.

Fazit

Eine irre Flucht, ein schwerer Unfall – und dennoch Glück im Unglück. Der Vorfall zeigt einmal mehr: Wer durch die Stadt rast, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch viele Unbeteiligte – und natürlich seinen Führerschein.