Verfolgungsjagd endet mit Festnahme

Polizeireport: Verfolgungsjagd durch zwei Bundesländer

Wilde Verfolgungsjagd aus Hamburg heraus

Ein BMW 3er-Fahrer lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Hamburger Polizei bis nach Schleswig-Holstein. Dabei brach er Verkehrsregeln und konnte nur durch eine Polizei-Blockade gestoppt werden.
Von Hamburg-Jenfeld bis ins benachbarte Schleswig-Holstein nach Glinde. So weit verfolgte die Hamburger Polizei einen 26-jährigen 3er-Fahrer. Der Mann war Beamten im Hamburger Stadtgebiet aufgefallen, als er beim Erblicken eines Streifenwagens unvermittelt die Fahrtrichtung änderte. Nach einer Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass darauf ein anderes Auto zugelassen war. Daher nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Der BMW-Fahrer ignorierte jegliche Anhaltesignale der Polizei und raste mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Kleinstadt Oststeinbek. Während der Verfolgungsjagd fuhr der Flüchtende über eine rote Ampel, schaltete zudem zeitweise das Abblendlicht aus und beschädigte einen parkenden Toyota. In der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Glinde schafften es die Polizisten schließlich, mit mehreren Streifenwagen den Fahrtweg des BMW zu blockieren. Der 3er versuchte, die Blockade zu durchbrechen. Er krachte gegen ein Polizeiauto und kam zum Stehen, Beamte nahmen den Fahrer fest.

13 Streifenwagen beteiligt – Fahrer unter Medikamenten-Einfluss

Knapp 20 Minuten dauerte die Verfolgungsjagd, an der insgesamt 13 Streifenwagen beteiligt waren. Erste Ermittlungen ergaben, dass der BMW-Fahrer keinen Führerschein hatte, zudem stand er während der Flucht unter Medikamenten-Einfluss. Die Kennzeichen des Fahrzeugs waren gestohlen, der BMW wurde beschlagnahmt. Der 26-Jährige soll einem Haftrichter in Lübeck vorgeführt werden.

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