Porsche 911 Carrera GTS: Fahrbericht
Carrera für Virtuosen

Dass Porsche mit dem Kürzel GTS am Heck gut ankommen, hat der Cayenne GTS bewiesen. Jetzt kommt der Carrera GTS – die breiteste Versuchung, seit es den Carrera gibt. autobild.de führte den "sexy Hintern" in Kalifornien aus.
- Boris Pieritz
Kurven "fressen" in der Nähe von Palm Springs: Der Porsche Carrera GTS hat Biss. Sehr viel Biss. 23 Mehr-PS (408 anstatt 385) gegenüber dem Carrera S sind schon ein Wort. Sie entstammen einem neuen Saugsystem (sechs Luftklappen statt nur einer), das seine Wurzeln im limitierten und längst vergriffenen 911 Sport Classic hat. Das Ergebnis: mehr Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich – ein feine Sache für Menschen, die den Schalthebel gerne rechts liegen lassen. Alle anderen haben trotzdem großen Spaß. Die Sechsgang-Box ist, wie man das von einem Carrera gewohnt ist, direkt und sportlich zu handeln. Der GTS schießt aus dem Stand nach 4,6 Sekunden auf 100 km/h.
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Bild: Boris Pieritz
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Im Innenraum dominiert schwarzes Alcantara. Wer eh noch einen aktuellen 911 GT3 in der Garage hat, kennt die teuren Einrichtungsdetails schon. Alle anderen werden sich wundern, wie gut man auf so ungastlich aussehenden Sportsitzen verstaut sein kann. Ob man das alles braucht, ist bei einem Porsche grundsätzlich die falsche Frage. Die leistungsgesteigerten Porsche mit dem Kürzel GTS auf dem Heck kommen bei der kaufkräftigen Kundschaft gut an. Nur das zählt. Der Anteil der verkauften Cayenne GTS im Vergleich zu den Gesamt-Zulassungen lag sowohl in den USA als auch in Deutschland bei rund 15 Prozent.

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