Porsche 911 Urmodell: Gebrauchtwagenmarkt
Darum kostet dieser Porsche 911 von 1969 nur 24.000 Euro

Bild: AutoScout24/Privat
Wer auf der Suche nach einem gut erhaltenen Porsche 911 Targa Urmodell aus dem Jahr 1969 ist, der muss mindestens eine Summe von ungefähr 100.000 Euro parat haben. Ist dies nicht der Fall, so gibt es zwei Optionen: Der Porsche bleibt weiterhin nur ein Traum, oder man begibt sich auf die Suche nach einem weniger gepflegten Projektauto.
Das zurzeit günstigste dieser Art steht auf dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt zum Verkauf. Der Preis ist erschreckend niedrig – und der Zustand erschreckend schlecht.
Hier braucht man gar nicht lange um den heißen Brei herumzureden: An diesem Porsche 911 E muss extrem Hand angelegt werden. Der Besitzer betont im Inserat zwar, dass die Basis für einen Aufbau sehr gut geeignet und auch das Targa-Dach in einem guten Zustand sei, doch die Teile, die sich in einem schlechten Zustand befinden, überwiegen natürlich deutlich.
Ein weiterer, sehr großer Minuspunkt: Dieser 911er steht derzeit ohne Motor da – und wird auch so verkauft. Wer also nicht gerade ein passendes Exemplar zur Verfügung hat, muss hier vermutlich mit einer der größten Investitionen rechnen. Angesichts des niedrigen Kaufpreises ist das jedoch nicht überraschend. Denn der Verkäufer ruft für den Scheunenfund gerade einmal 23.900 Euro auf!

Die Frontstoßstange fällt einseitig ab, weil die Halterungen weggerostet sind, ein Scheinwerferglas fehlt komplett ... Die Liste an Mängeln ist extrem lang, doch die Chance auf einen so günstigen Porsche 911 E von 1969 ist auch extrem selten!
Bild: AutoScout24/Privat
Im ersten Moment mag diese Summe angesichts der vielen Aufgaben, die mit dem Kauf des Autos verbunden sind, hoch klingen, doch da die meisten Urmodelle erst bei 70.000 Euro starten, ist es ohnehin ein Wunder, dass ein 911 von 1969 in dieser Preisklasse angeboten wird.
Darum ist das Inserat so interessant
Und das führt zu der Begründung, warum dieser 911 trotz des miserablen Zustands interessant sein könnte. Denn 911er-Urmodelle, die als Projektauto zum Neuaufbau dienen und an denen wirklich (so gut wie) alles selbst gemacht werden muss und kann, sind überaus selten. Für Porsche-Fans, die gerne selbst schrauben, könnte dieses Exemplar also eine beinahe einzigartige Gelegenheit sein.
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