Porsche 911 GT2 RS: Supertest
Ganz nah am Rennsport gebaut
Auf der Nordschleife hält er den Rekord für Serienfahrzeuge, und auch in unserem Supertest überzeugt er auf ganzer Linie: der Porsche 911 GT2 RS.
- Manuel Iglisch
Sollte er mit dem Porsche 911 GT2 RS tatsächlich eine 1:25er-Runde schaffen, dann hängt er seinen Helm an den Nagel. Endgültig, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, um fortan unsere Sekretariatmädels ein wenig zu unterstützen – so die Drohung unseres schnellen Guido, mit der er ziemlich treffend auf den Punkt brachte, was in der Redaktion eigentlich jeder dachte. Klar, wenn der amtierende König der Nordschleife zum Supertest gastiert, dann wird der Sachsenringrekord heißer gehandelt als jede Aktie.
Den GT2 RS hat Porsche konsequent auf Performance getrimmt

Der neue 911 GT2 RS setzt Maßstäbe; in praktisch jeder Disziplin, vor allem aber im großen Ganzen.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Nun waren die GT2-Modelle ja noch nie dafür bekannt, kreuzlahm über Pisten zu wackeln, ganz im Gegenteil. Diesmal jedoch zieht Porsche wirklich alle auch nur erdenklichen Register. Geblieben ist eigentlich nur das Grundrezept. Wie all seine Vorgänger geht auch der neue GT2 RS aus einer Kreuzung der jeweiligen Elfer-Extreme hervor. Auf der einen Seite die angestachelte Antriebsgenetik des Turbo, auf der anderen die gestählte Fahrwerkssubstanz des GT3 RS.
Alle Details zum Supertest des Porsche 911 GT2 RS gibt es in der Bildergalerie.
Fazit
Können Sie sich noch an die DTM der frühen Neunziger erinnern? Damals, als Fahrer ihre Triumphe gern aus dem Seitenfenster heraus mit dem Publikum feierten? Nun, die Pose schien uns diesmal einfach angebracht angesichts eines Autos, das a) kaum näher am Rennsport gebaut sein könnte und b) alle gesteckten Erwartungen schlicht übertroffen hat!
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