Porsche 911 Targa 4S Herirtage

Porsche 911 Targa 4S Heritage: Test

Als Heritage Edition schmeckt der 911 Targa wie die Kirsche auf der Torte

55 Jahre nach der Präsentation der ersten Generation drehen wir mit dem neuen 911 Targa 4S Heritage Design Edition eine Runde durch den Schwarzwald.
Wir müssen reden, liebe Porsches. Wie könnt ihr das machen? Stellt den neuen 911 Targa in der Heritage Design Edition in diesem hinreißenden Cherry Red auf die Räder – und limitiert ihn dann auf nur 992 Exemplare (alle natürlich schon weg)? Die ältere Dame am Tegernsee war jedenfalls schwer enttäuscht. Sie kaufe jedes Jahr einen neuen Porsche, immer in Blaumetallic. Aber dieses Rot? Will. Sie. Haben. Gut, ich habe jetzt mal Glück. Zumindest für einen Tag habe ich der treuen Porsche-Kundin was voraus: das Steuer des Heritage.

Seine Bauform hat der Targa den Amerikanern zu verdanken

Lange Tradition: Der Vorgänger des aktuellen 911 Targa wurde bereits vor 55 Jahren präsentiert.

Vor 55 Jahren hat der Targa das erste Mal das Licht der Welt erblickt, als Sicherheits-Cabriolet. Warum? Vereinfacht gesagt, wie es der US-Präsident zur Perfektion erhoben hat: kein Dach, Überschlag, nicht gut (gar nicht gut), Angst. Weil die USA a) schon damals ein extrem wichtiger Markt für die Sportwagen aus Zuffenhausen waren und b) die Amis trotz aller Sicherheitsbedenken Cabrios liebten (paradox, ja, aber auch das kennen wir ja vom jetzigen Chef im Weißen Haus), bauten die schwäbischen Tüftler einen fetten Bügel auf den 911er – Überschlag, gut. Um es für die Amis einfach zu sagen. Weil der Bügel aber nicht so fett war, um Sicherheits-Cabriolet auf die Seite zu schreiben (und wohl auch, weil es unsexy klingt), kramte das Marketing in der Geschichte und fand die Targa Florio, ein Langstreckenrennen auf Sizilien. Und 911 Targa klang dann ziemlich verlockend.

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Mit dem Heritage-Modell zieht Nostalgie in den Elfer ein

Kennt man seit den 1950ern: Im Heritage gibt es statt Leder Cordsamt auf Sitzen und Türverkleidungen.

Tut es bis heute. Denn für unseren, nun ja, etwas durchwachsenen Sommer ist er der perfekte Begleiter, einer, der alle fünf Sinne anregt. SEHEN: Außen hatten wir ja schon, innen geht's weiter. Grüne Anzeigeinstrumente (bis auf den Drehzahlmesser digital), auf Sitzen und Türverkleidungen Cordsamt statt Leder – kennen wir schon aus den 1950ern. Und hat bis heute seinen Charme nicht verloren. FÜHLEN: Fühlt sich nämlich an wie Omas Couch, ich mag das. Und nostalgische Gefühle in einem Auto mit dem Namen Heritage? Passt. Fühlen heißt beim Elfer aber auch immer, die Straße feinfühlig abzutasten. Und das geht auch beim Targa besser als bei nahezu jedem anderen Sportwagen. Schon die Lenkung: Du könntest dem Fahrer die Augen verbinden, er würde einen 911 fühlen. So präzise, direkt, fest ist keine andere Lenkung. Einmalig, auch nach all den Jahren.

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Das ist der neue 911 Targa

Und natürlich fühlst du den Motor, sechs Zylinder, Boxer, im Heck – das Technikmantra ist seit der Erfindung des 911 gleich geblieben. Wenn auch erweitert. Nämlich um Wasserkühlung (seit dem 996) und Turbos (seit dem Facelift des 991). Klingt nicht wild, ist es aber. Verändert nämlich die Art und Weise, wie du einen Elfer bewegst. Früher bist du aus einer Kurve herausbeschleunigt? Durch drehen, drehen, drehen. Heute carvst du ums Eck, hältst dabei einfach die Drehzahl um die 2000 Touren, gibst Gas – und kriegst einen netten Tritt in den Allerwertesten (der es sich doch gerade so bequem auf dem Cordsamt gemacht hat).

In einem Tempobereich wird der Wind im Targa störend

Macht unfassbar Spaß, auch wenn der Sechszylinder (unter Targadach und Glaskuppel weggedämmt) akustisch schon bessere, zumindest aufregendere Tage hatte … HÖREN: ist trotzdem ein Traum, das ist Klagen auf allerhöchstem Niveau. Und wo wir gerade schon bei den Ohren sind: Bei 70, 80 km/h bollert der Wind ziemlich hinten in der Glaskuppel. Langsamer vor dem Eiscafé? Kein Thema. Schneller auf der Landstraße oder Autobahn? Auch nicht. Nur so dazwischen ist nicht seins. Kommen wir zum RIECHEN. Nach 19 Sekunden riechst du in einem Targa den Sommer, dann hat die Weltraumtechnik hinten die Glaskuppel angehoben, das Stoffmützchen über den Motor gelegt und sich wieder in die Startposition zurückgezogen.

Der 911 Targa 4S ist eine feinfühlige Fahrmaschine, bei 70 bis 80 km/h bollert der Wind aber unangenehm.

Geht so perfekt, so schnell, du kannst die noch so kleinste Wolkenlücke nutzen – und wie ich heute den Schwarzwald genießen, dir den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, ohne dass es zu sehr zieht. Selbst wenn du empfindlich bist. Der typische Elfer-Fahrer ist (wie ich) heute auch keine 18 mehr. Fehlt noch? Richtig, SCHMECKEN. Und er schmeckt, der Targa. Als Heritage Edition wie die Kirsche auf der Torte. Quasi.
Technische Daten Porsche 911 Targa 4S Heritage • Motor: 6-Zylinder- Boxer, Biturbo, hinten längs • Hubraum: 2981 cm³ • Leistung: 331 kW (450 PS) bei 6500/min • max. Drehmoment: 530 Nm bei 2300/min • Antrieb: Allradantrieb, Achtgang-PDK • Länge/Breite/Höhe: 4519/1852/1299 mm • Leergewicht: 1675 kg • Kofferraum • 132 l • 0–100 km/h: 3,6 s • Vmax: 304 km/h • Verbrauch: 9,9 l Super (ECE) • Abgas CO2: 227 g/km • Preis ab 178.607 Euro. 

Porsche 911 Targa 4S Herirtage

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

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