Turbo-Lifting: Porsche zeigt auf der Detroit Auto Show 2016 (11. bis 24. Januar) das Facelift des 911 Turbo. Damit passen die Zuffenhäuser das Elfer-Topmodell optisch an die moderniserten Carrera-Modelle an. Im Rückspiegel erkennt man den Turbo ab sofort an den doppelten LED-Tagfahrlichtern in der neu gestalteten Schürze. Hinten gibt es leichte Retuschen im Bereich des Heckdeckels und ebenfalls eine überarbeitete Stoßstange. Technisch bekommt der überarbeitete Turbo eine PS-Spritze (plus 20 PS) und neue Ausstattungsdetails. Den Marktstart datiert Porsche auf Ende Januar 2016. Die Preise beginnen bei 174.669 Euro für das 911 Turbo Coupé.
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Video: Porsche 911 Turbo (2016)

580 PS für den Turbo S

Bis zu 580 PS im Turbo S

Porsche 911 Turbo
Die Modellpflege betrifft neben den zwei Coupé-Versionen des Turbo auch die Cabrios.
Der geliftete Porsche Turbo ist dank Feinschliff an den Einlasskanälen, neuen Einspritzdüsen und erhöhtem Kraftstoffdruck nochmals kräftiger als die erste Entwicklungsstufe des 991 Turbo. Neuerdings stehen im Turbo 540 PS zur Verfügung (bisher 520 PS), im Turbo S sind es sogar 580 PS statt wie vorher 560 PS. Neu im Facelift-Modell ist die Dynamic-Boost-Funktion, die beim Vom-Gas-gehen die Drosselklappe geöffnet lässt, während die Kraftstoffzufuhr gestoppt wird.Betätigt der Fahrer dann erneut das Gas, soll der Turbo-Motor praktisch ohne Verzögerung ansprechen. Zudem gibt es einen Knopf, der Motor und Getriebe für bis zu 20 Sekunden so abstimmt, dass die maximale Beschleunigung erreicht wird – unabbhängig davon, welches Fahrprogramm voreingestellt ist.
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In unter drei Sekunden auf 100 km/h

Porsche 911 Turbo
Neugstaltete Schürzen und die modifizierte Ansaugöffnung auf dem Heckdeckel weisen das Facelift aus.
Dann prescht das 911 Turbo Coupé in drei Sekunden auf 100. In der stärkeren Turbo S-Variante dauert die Standard-Übung sogar nur 2,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h (Turbo Coupé) und 330 km/h (Turbo S Coupé) und damit jeweils fünf km/h über der des aktuellen Modells. Um beim Einparken nicht mit der Lippe am Asphalt zu kratzen, gibt es auf Wunsch ein Liftsystem für die Vorderachse (plus 40 mm). Außerdem steht ein radargestützer Spurwechselassistent in der Aufpreisliste des Facelift-Modells.