Porsche Boxster (986): Gebrauchtwagenmarkt
Dieses Porsche-Cabrio kostet keine 13.000 Euro!

Bild: AutoScout24/MC CARS
Wer heute ein neues Porsche-Cabriolet fahren möchte, der hat die Wahl zwischen dem 718 Spyder, dem 911 Carrera Cabriolet oder dem 911 Targa 4S. Doch welches Modell es auch wird: Es müssen mindestens 150.000 Euro auf den Tisch gelegt werden!
Günstiger kommt man natürlich auf dem Gebrauchtwagenmarkt weg. Dort stößt man auf der Suche nach einem Cabrio aus Zuffenhausen unter anderem auf den 914. Da das Cabrio mit dem eigenwilligen Design eine Kooperation aus VW und Porsche darstellt und bereits sehr alt ist (1969-1974), dürften allerdings viele, die nach einem Porsche für den Alltag suchen, diese Inserate überspringen.
Als nächster Kandidat rückt dann der Porsche Boxster ins Blickfeld. Der Mittelmotor-Roadster liegt auf dem AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt preislich zwischen Porsche 914 und Porsche 964. Nicht selten werden Exemplare zwischen 15.000 und 20.000 Euro angeboten – wie auch dieser Boxster aus Quickborn: Der soll nur knapp 13.000 Euro kosten! Der Neupreis des Porsche lag damals bei mindestens 76.500 DM, der Wertverlust ist also deutlich spürbar. Doch das könnte sich ändern, wenn das Cabrio in den nächsten Jahren gut gepflegt wird und 2033 ein H-Kennzeichen bekommt.

Dieser Porsche Boxster aus dem Jahr 2003 hat rund 150.000 Kilometer auf der Uhr und soll 12.490 Euro kosten.
Bild: AutoScout24/MC CARS
Laut Anbieter wurde der Boxster nur im Sommer gefahren, stand ansonsten in der Garage. Schlechten Witterungsbedingungen war der Porsche demnach nicht ausgesetzt. Für den offensichtlich guten Zustand spricht auch die relativ frische TÜV-Plakette: Die nächste Prüfung fällt erst im September 2026 an.
Stärkste Ausführung des Basismodells
Ein nettes Detail: Bei diesem handgeschalteten Modell aus dem Jahr 2003 handelt es sich bereits um die letzte Leistungssteigerung des 986. Denn nicht nur der Boxster S mit 3,2 Litern Hubraum bekam mehr PS (von 252 auf 260 PS), auch das Basismodell mit 2,7-Liter-Motor wurde stärker (von 220 auf 228 PS).
Minimale Mängel im Innenraum
Und nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Boxster wirkt laut der Bilder noch mehr als ordentlich, auch der Innenraum kann sich nach knapp 150.000 Kilometern sehen lassen. Das Leder der Sitze ist nicht gerissen, etwas auffälligere Gebrauchsspuren sind nur am Türgriff der Fahrerseite sowie am Lenkrad zu finden. Behält man dabei den schmalen Preis von nur 12.490 Euro im Hinterkopf, so sollten diese Mängel aber leicht zu verkraften sein!
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