Porsche Boxster S/Audi R8 V10 Spyder/Mazda MX-5: Test
Fahrspaß aus der Drehzahl

Einigermaßen verschieden und im Kern doch gleich: Audi R8 V10 Spyder, Mazda MX-5 und Porsche Boxster S versprechen viel offenen Fahrspaß.
Bild: Lena Barthelmeß
- Andreas Of
Bei 4000 Touren klingen sie am schönsten: Der Porsche röhrt, der Audi singt, der Mazda knurrt. Die Motoren – Reihenvierer, Sixpack-Boxer und V10 – haben dann noch Luft für mindestens 3000 Umdrehungen. Sie hängen an der Drehzahlnadel, denn sie sind Sauger. Ansaugen, verdichten, zünden, auspuffen nach Nikolaus August Otto. Die reine Lehre. Kein Turbo dämpft Geräusch, Ansprechen, Drehfreude. Dopingfreie Drehmomentmaxima bei Drehzahlen, die Dieselmotoren den Garaus machen würden. Bei den Nenndrehzahlen dieser Sportler bekämen die meisten Alltagsbenziner einen roten Kopf. 5000, 6000, 7000 – immer weiter, immer höher. Die schönsten Früchte hängen ganz oben im Baum.
Überblick: Alle News und Tests zum Porsche Boxster

Runter mit der Kapuze, Gas geben und weg: Der Boxster empfiehlt sich als Reise- und Sportwagen.
Bild: Lena Barthelmeß
Überblick: Alle News und Tests zum Audi R8

Ein Auto für Genießer: Der Audi R8 ist nicht übertrieben hart gefedert, der Motor läuft kultiviert-leise.
Bild: Lena Barthelmeß
Überblick: Alle News und Tests zum Mazda MX-5

Klein, eng, unmittelbar: Der Mazda MX-5 pflegt einen intensiven Kontakt zu Fahrbahn und Fahrer.
Bild: Lena Barthelmeß
Fazit
Das Schöne am MX-5? Mit ihm kann jeder Spaß haben, und er zeigt uns, wie schlank ein Auto sein kann. Selbst der Boxster wirkt dagegen sehr gediegen. Doch Vorsicht, das S steht für sauschnell. Beim R8 überrascht, dass er eigentlich ein Supersportler ist, aber fast so komfortabel fährt wie ein TT.
Service-Links