Porsche Boxster Spyder
Das Verdeck des Boxster Spyder spannt sich wie ein Zelt über die Fahrgastzelle.
Porsche zieht auf der New York Auto Show 2015 (3. bis 12. April) das Tuch vom neuen Boxster Spyder. Der Namenszusatz verrät es bereits: Dieser Boxster steht in einer langen Tradition. Porsche nennt als geistiges Vorbild den 718 Spyder aus den 1960er Jahren. Um sich von den normalen Boxster-Modellen optisch abzugrenzen, übernimmt der Spyder sowohl die Front- als auch die Heckschürze vom sportlichsten Cayman, dem GT4. Hinter den Sitzen wölben sich in Fahrtrichtung zwei Buckel auf, die in den feststehenden Spoiler-Bürzel auslaufen. Wie ein Zelt spannt sich beim Spyder ein teilmanuelles Verdeck über die Fahrgastzelle. Zusammengefaltet verschwindet es unter der Motorklappe. Zusätzlich hat Porsche den Mittelmotor-Roadster um 20 Millimeter tiefergelegt. Der Boxster Spyder ist ab sofort bestellbar und steht ab Juli 2015 bei den Händlern. Der Einstiegspreis liegt bei 79.945 Euro.

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Nissan Maxima
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Scion iA
Kamera
New York 2015: Messerundgang
Kein Radio, keine Klimanlage, kein PDK

Porsche Boxster Spyder
Schalensitze, Sportlenkrad und das manuelle Getriebe verdeutlichen den puristischen Anspruch des Boxster Spyder.
Aus Gewichtsgründen hat der Boxster Spyder standardmäßig weder ein Radio noch eine Klimaanlage an Bord. Beide Komfort-Extras sind nur auf Wunsch, jedoch ohne Aufpreis erhältlich. Ähnlich puristisch und gegen den Trend: Der Fahrer schaltet ausschließlich über ein manuelles Sechsgang-Getriebe – ein PDK (Doppelkupplungsgetriebe) gibt es nicht. Zusätzlich montiert Porsche ein Sportlenkrad (Durchmesser 36 Zentimeter) samt direkterer Lenkung und lässt die Insassen auf Sportschalensitzen Platz nehmen. Laut Porsche ist der Spyder der leichteste Boxster, konkrete Zahlen nennen sie aber noch nicht. Bekannt sind aber die ersten Leistungsdaten und Fahrleistungen: Der 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxer gibt 375 PS ab und macht den Spyder damit zur stärksten Boxster-Variante. In 4,5 Sekunden beschleunigt der Roadster auf hundert, bei 290 km/h ist das Maximum erreicht. Für die Verzögerung sorgt die Bremsanlage des 911 Carrera.

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Porsche Cayman GT4 (2015): Fahrbericht
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