Keiner hatte den 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup (3,8-l-Sechszylinder-Boxermotor) 2020 so im Griff wie Larry ten Voorde (24/Team Nebulus Racing by Huber). Der Niederländer gewann sowohl die 31. Saison des Porsche Carrera Cup Deutschland als auch den realen und virtuellen Porsche Supercup.
Porsche Carrera Cup in Le Mans
Der Porsche Carrera Cup fuhr auch in Le Mans
Im deutschen Carrera Cup, der im Rahmenprogramm der AUTO BILD-Partnerserie ADAC GT Masters ausgetragen wird, lieferte er sich ein spannendes Titel-Duell mit Dylan Pereira (23/LUX), holte insgesamt vier Saisonsiege. Ten Voordes absolutes Highlight: Der Auftaktsieg beim Rennen mit dem französischen Carrera Cup im Rahmen der legendären 24 Stunden von Le Mans.
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Nicht schlecht für einen, der sein Kart einst im gebrauchten Kleinwagen transportierte und mangels Budget zeitweise als Helfer bei Fahrsicherheitstrainings arbeitete. Doch ten Voorde biss sich durch. Nach dem zwischenzeitlichen Studium der Sport- und Business-Kommunikation konzentrierte er sich auf den GT-Rennsport. Mit Erfolg. Er ist der neue Dominator der Porsche-Cups. Hinter ten Voorde und Pereira fuhr Leon Köhler auf Rang drei.
Porsche Carrera Cup Safety Car
Neues Safety Car im Carrera Cup: Alexander Pollich (l., CEO Porsche Deutschland GmbH) und 
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Die Rookie-Wertung gewann Laurin Heinrich vor Julian Hanses und Diego Bertonelli. Alle drei Fahrer sind Förderpiloten im Porsche Carrera Cup Deutschland Talent Pool. Den Titel in der Teamwertung sicherte sich die polnische Mannschaft Förch Racing. Carlos Rivas gewann die ProAm-Klasse vor Matthias Jeserich und Stefan Rehkopf.

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ABMS