Porsche Cayenne S Diesel (2013): Gebrauchtwagen-Angebot
Cayenne mit V8-Diesel für unter 20.000 Euro

Bärenstarker Diesel, Topausstattung, edler Look: Der Porsche Cayenne S Diesel ist die eierlegende Wollmilchsau – und gebraucht günstiger als gedacht!
Bild: ACN Autocenter Niederbayern GmbH
Der neue Porsche Cayenne Electric ist nichts für Sie? Wie wäre es stattdessen mit dem guten alten V8-Diesel? Ausschließlich in der zweiten Generation des Porsche Cayenne angeboten, ist der mächtige Selbstzünder bis heute bei Vielfahrern und Anhängerbesitzern beliebt. Die Auswahl an gebrauchten Porsche Cayenne S Diesel ist allerdings überschaubar.
Im Jahr 2010 stellte Porsche die zweite Generation des Cayenne vor. Die trägt die interne Bezeichnung 92A und ist eng mit dem VW Touareg verwandt. Verglichen mit dem Vorgänger ist der zweite Cayenne zwar größer, aber gleichzeitig leichter.
Porsche Cayenne S Diesel mit 382 PS und 850 Nm Drehmoment
Ab 2012 bot Porsche erstmals und gleichzeitig auch letztmalig einen V8-Diesel im Cayenne an. Der 4,1-Liter-V8 (Motorcode CUDB) leistete 382 PS (mit dem Facelift und neuer Motorenkennung dann 385 PS). Das eigentliche Highlight aber ist das gewaltige Drehmoment von 850 Nm, das bereits bei 2000 Umdrehungen anliegt. Damit übertrumpft der Cayenne S Diesel sogar das Topmodell Turbo S, das zuerst 750 und später 800 Nm an alle vier Räder schickte.
Trotz des gewaltigen Drehmoments lag der Verbrauch bei nur gut acht Litern pro 100 Kilometer. Anfänglich erfüllte der Selbstzünder jedoch nur die Euro-5-Abgasnorm – zum Modelljahr 2016 wurde er überarbeitet und Euro-6-konform. Mit dem Modellwechsel 2018 wurden alle Dieselmotoren im Cayenne ersatzlos gestrichen. Die Folge? Viele Kunden fuhren ihre Cayenne S Diesel einfach weiter.
Hohe Laufleistungen sind keine Seltenheit
Aus diesem Grund sollten sich Interessenten nicht von hohen Laufleistungen abschrecken lassen. 200.000 Kilometer und mehr sind eher die Regel als die Ausnahme. Hin und wieder werden auch Cayenne S Diesel mit 500.000 Kilometern und mehr angeboten. Wie so oft bei ehemals hochpreisigen Autos kommt es vor allem auf die Wartungshistorie an. Zudem sollte jeder Cayenne-Fahrer ein finanzielles Polster einplanen.

Der Innenraum wirkt trotz 244.000 Kilometer Laufleistung nicht abgerockt. Das zeugt von der hohen Qualität des Porsche Cayenne.
Bild: ACN Autocenter Niederbayern GmbH
Der Händler "ACN Autocenter Niederbayern GmbH" bietet aktuell einen Porsche Cayenne S Diesel aus dem Baujahr 2013 an. Hierbei handelt es sich um ein deutsches Auto aus dritter Hand, das rund 244.000 Kilometer gefahren wurde – was einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von etwa 20.000 Kilometern entspricht und für einen großen Diesel völlig normal ist.

Die 21-Zoll-Felgen vom Cayenne Turbo sehen schick aus – aber Reifen-Nachschub wird teuer.
Bild: ACN Autocenter Niederbayern GmbH
Wichtig ist, dass das große SUV regelmäßig beim Service war. Laut Händler ist das Scheckheft des hier angebotenen Cayenne durchgängig gestempelt. Auf den Fotos hinterlässt der Porsche in der beliebten Farbkombination Schwarz/Schwarz keinen schlechten Eindruck. Optisch macht er ordentlich was her, was vor allem an den 21 Zoll großen Turbo-Felgen liegt. Die Nabendeckel in der falschen Farbe sind da lediglich ein kleiner Makel.
Auch im Innenraum ist der Cayenne nicht runtergerockt, was für die Langzeitqualität spricht. Zudem lockt er mit einer umfangreichen Ausstattung. An Bord sind beispielsweise Bi-Xenon-Scheinwerfer (PDLS), Luftfederung (PASM), Navi (PCM), Bose-Soundsystem, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, Panoramadach, Sitzheizung vorne und hinten sowie das begehrte Sport Chrono Paket. Zum einstigen Basis-Neupreis von 78.874 Euro (im Jahr 2013) dürften hier sicherlich noch mal rund 20.000 Euro an Extras hinzugekommen sein, sodass am Ende rund 100.000 Euro auf der Rechnung gestanden haben dürften.
19.950 Euro soll der gebrauchte Cayenne kosten
Zwölf Jahre später wird der Cayenne S Diesel für günstige 19.950 Euro angeboten. Der Wagen hat also einen Wertverlust von etwa 80.000 Euro hinter sich und gehört zu den aktuell günstigsten V8-Diesel-Cayenne auf dem Gebrauchtmarkt. Doch wie fast immer in dieser Fahrzeugklasse gilt: Machen Sie sich nichts vor und denken Sie nicht, dass es hier ein Luxus-SUV zum Schnäppchenpreis gibt. Unterhaltskosten und etwaige Reparaturen gehen ins Geld. Grundsätzlich gilt der Cayenne als relativ unproblematisch, lediglich das Verteilergetriebe kann Probleme machen.
Unterm Strich gibt es hier sehr viel Auto fürs Geld und die Gewissheit, dass es keinen V8-Diesel mehr bei Porsche geben wird. Und mal ganz ehrlich: Wer möchte schon einen elektrischen Cayenne fahren?
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