Porsche Cayman: Gebrauchtwagentest
Ein Porsche zum halben Preis

Ja, ja, wir geben es zu: 30.000 Euro sind immer noch eine Menge Geld. Aber dafür gibt es einen echten Porsche, etwas älter als drei Jahre. Hier lesen Sie, worauf Sie beim Cayman-Schnäppchen achten sollten.
Bild: Thomas Ruddies
Was haben wir gelacht! Als Porsche 2005 auf der IAA sein kleines Sportcoupé zeigte und es nach der Alligator-Art Cayman taufte, da dudelte im Radio gerade das Kinderlied "Schnappi, das kleine Krokodil" rauf und runter. Später kürte in AUTO BILD auch noch eine Vereinigung schwuler Schrauber den Cayman zum Herzschmerz-Wagen: "Wir sagen Gayman zu ihm." Schni-schna-schnappi, das softe Spaßmobil? Pah, der Cayman ist in Wirklichkeit ein cooler Sportler mit Hinterradantrieb und Mittelmotor und Platz für zwei Vergnügungssüchtige. Als Gebrauchtwagen wird dieses Reptil auch noch bezahlbar, mit weniger als 100.000 Kilometer sind fünf Jahre alte Exemplare ab 27.000 Euro zu haben – beim Händler, mit Garantie.
Für ganz kleines Geld parkt da meist die Basis-Variante. Die kostete mal 47.647 Euro – als nackte Hütte mit 2,7-Liter-Sechszylinder-Boxer und 245 PS, Fünfgangschaltung und 17-Zoll-Alurädern. Mit Leder, Klimaautomatik, 19-Zoll-Alus und Navi zahlten Erstbesitzer gut und gern 60.000 Euro. Nun also gibt's Schni-schna ... – äh, tschuldigung, den Cayman, zum halben Neupreis. Werfen wir einen Blick unters Blech. Und sehen: alles Boxster, zweite Generation. Der Cayman basiert auf dem Roadster vom Typ 987, der im AUTO BILD TÜV-Report regelmäßig aufs Treppchen fährt. Im Gegensatz zum Boxster ist der Cayman aber agiler und straffer ausgelegt. Neben der Basis mit 245 PS gibt es eine S-Variante mit 3,4 Liter starkem 295-PS-Boxer. Seit dem Facelift 2009 leistet die Einstiegsdroge 265 PS, der Cayman S beißt mit 320, der R mit 330 PS zu. Wo die Stärken und Schwächen des Cayman liegen, erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Außerdem stellen wir Ihnen fünf günstige Alternativen vor.
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