Porsche

Porsche Mobil 1 Supercup in Monaco

Startplatz eins für Michael Ammermüller

Pole für Michael Ammermüller in Monaco: Der Deutsche sicherte sich für den zweiten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup Startplatz 1 in Monte Carlo.
Beste Ausgangssituation für Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing) in Monaco: Den zweiten Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup nimmt der Deutsche von der der Pole-Position aus in Angriff. In seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup fuhr Ammermüller am Samstag mit einer Zeit von 1:34,963 Minuten die schnellste Runde im Qualifying. „Startplatz eins hat auf dem engen Stadtkurs in Monaco einen besonders hohen Wert. Das Überholen ist hier traditionell schwierig. Durch die vielen Fahrzeuge habe ich aber nur eine schnelle Runde fahren können. Umso glücklicher bin ich daher über das Ergebnis, sagte Ammermüller. Ebenfalls aus der ersten Startreihe geht am Sonntag Mikkel Pedersen (DK/Dinamic Motorsport) ins Rennen. Der Niederländer Larry ten Voorde (MRS GT-Racing) fuhr die drittschnellste Zeit.
Zu Beginn des Qualifyings war die Strecke bei bewölktem Himmel und 18 Grad Außentemperatur noch leicht feucht. Alle 28 Fahrer entschieden sich trotzdem für Slicks. Da der Asphalt während des Zeittrainings immer mehr abtrocknete, fuhren die Piloten reihenweise neue Bestzeiten. Nach der Hälfte der halbstündigen Session führte Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS) das Feld an. Mit frischen Reifen gingen die Piloten in die zweiten 15 Minuten, die sich zu einem Krimi entwickelten. Fünf Minuten vor Schluss setzte Ammermüller die Top-Zeit. Hinter Ammermüller sicherte sich Pedersen sich die zweitschnellste Zeit. „Ich denke, dass für mich sogar noch ein bisschen mehr drin war. Das Qualifying hat mir aber gezeigt, dass ich schnell unterwegs bin. Daher werde ich voller Selbstvertrauen ins Rennen gehen und möchte mich gern noch verbessern“, sagte Pedersen.
Florian Latorre (F/Fach Auto Tech) beendete das Qualifying hinter ten Voorde auf dem vierten Rang. Hinter dem französischen Nachwuchsrennfahrer folgten Dylan Pereira (L/Momo Megatron Lechner Racing) und als bester Rookie Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS). Porsche-Junior Julien Andlauer (BWT Lechner Racing) platzierte seinen Neunelfer in der vierten Startreihe auf der siebten Position. „Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht. Meine letzte Runde war richtig gut, dann wurde wegen einer Kollision eines anderen Fahrzeugs allerdings die rote Flagge geschwenkt und ich musste abbrechen“, erklärte der Franzose. Jaap van Lagen (NL/martinet by ALMÉRAS) folgt als Achter.
In sein erstes Rennen im Fürstentum geht am Sonntag Porsche-Junior Jaxon Evans (Fach Auto Tech). Der 22-jährige Neuseeländer belegte im Qualifying den zwölften Platz. „In Monaco zu fahren, ist eine völlig neue Erfahrung für mich. Die größte Herausforderung war es, das richtige Timing zu finden, ohne auf ein langsameres Fahrzeug aufzulaufen. Das ist mir leider nie komplett gelungen. Fürs Rennen liegt mein Fokus vor allem auf dem Start“, sagte Evans. Den besten Startplatz in der ProAm-Wertung erreichte Roar Lindland (N/pierre martinet by ALMÉRAS) vor Nicolas Misslin (F/MRS GT-Racing) und Philipp Sager (A/Dinamic Motorsport).
Das zweiten Rennen der Saison beginnt am Sonntag um 10:30 Uhr Ortszeit und wird in über 60 Ländern live auf Eurosport ausgestrahlt. In Deutschland berichtet Sport1 über den internationalen Markenpokal, in Großbritannien und Italien sendet Sky. Fans können das Rennen auch live über die offizielle Formel-1-Streaming-Service (F1 TV) verfolgen.

Fotos: Porsche

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