Probleme bei E-Autohersteller Aiways: Handel in Deutschland stockt
Aiways: Stecken die E-Revoluzzer aus China in Schwierigkeiten?

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E-Revoluzzer Aiways machte vieles anders: Nun gibt es aber Probleme bei den Chinesen und Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten.
Bild: Aiways
Der chinesische E-Autohersteller Aiways ging in Deutschland neue Wege und verkaufte seine Autos ausschließlich online und über die Elektromarktkette Euronics. Ganz ohne Händlernetz, dafür mit Service in den Werkstätten von ATU, dachte Aiways seinen Vertrieb neu und machte damit in der Elektroauto-Branche auf Revoluzzer.
Aiways dementiert finanzielle Probleme
Jetzt stecken die Chinesen aber offensichtlich in Schwierigkeiten, denn die Partnerschaft mit Euronics ruht vorerst. Geht man dieser Tage auf der Deutschland-Website von Aiways auf die Händlersuche, kommt folgende Meldung: "Der stationäre Deutschland Vertrieb von Aiways wird gerade neu verhandelt, daher können Sie aktuell ausschließlich über unsere Webseite Aiways Fahrzeuge bestellen. Die Auslieferung der bestellten Fahrzeuge wird über die bis dann feststehenden Partner erfolgen."

In Deutschland steht die Ampel für Aiways derzeit auf Rot.
Bild: Aiways
Zwar gibt es zusätzlich den Hinweis: "Unser Servicepartner ATU bleibt davon gänzlich unberührt – hier gibt es keinerlei Änderungen." Doch offenbar steckt das Unternehmen in Schwierigkeiten – und das nicht nur hierzulande. Medienberichten zufolge stockt aktuell auch die Produktion in China, als Grund wird genannt, dass Zulieferer und Mitarbeiter auf Geld warten.
Wie mehrere Medien übereinstimmend melden, bestreitet Aiways jedoch wirtschaftliche Probleme. Es handle sich lediglich um temporäre Schwierigkeiten, die angeblich mit einem Investorenwechsel im Unternehmen zusammenhängen.
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