Racing Unleashed in Spielberg

Spanier gewinnt Simrennen und 2300 Euro Preisgeld

Alejandro Sanchez gewinnt das Spielberg-Rennen der Racing Unleashed Competition. Neben 25 Punkten nimmt der Spanier auch ein Preisgeld von 2300 Euro mit.
Simracing at its best! Alejandro Sanchez gewinnt das Spielberg-Rennen in der Racer League der Competition von Racing Unleashed. Mit über zehn Sekunden Vorsprung bringt der Spanier seinen Sieg am Red Bull-Ring ungefährdet nach Hause und sackt 25 Punkte sowie 2300 Euro Preisgeld ein.
„Ich wusste, dass die erste Kurve sehr entscheidend sein wird. Die ist mir gelungen und ich konnte den Vorsprung rausfahren“, bilanziert Spielberg-Sieger Sanchez, der jetzt auch die Führung der Racer League übernommen hat.

Alejandro Sanchez gewinnt das Spielberg-Rennen der Racing Unleashed Competition.

©Racing Unleashed

Turbulent war das Rennen vor allem am Start. Sanchez‘ Meisterschaftsrivalen Alvaro Aznar und Michal Smidl gerieten aneinander. Aznar kam zunächst auf den Rasen und rauschte anschließend dem Tschechen ins Fahrzeug. Während Smidl auf Platz vier zurückfiel, konnte sich Aznar bis zum Ende auf Platz drei halten.
Allerdings nur vorzeitig. Die Rennleitung bestrafte ihn nachträglich für die Kollision, sodass er am Ende von Rang drei auf sechs purzelte.
Smidl sauer: „Ich hatte einen guten Start, wurde dann schon in Kurve eins hinten von Aznar getroffen und dann in Kurve drei gleich nochmal. Aber es ist, wie es ist.“ Zwar profitierte der Tscheche von der Strafe, hatte aber nicht mehr die Möglichkeit, die Spitze zu attackieren. „Es ist sehr ärgerlich. Wir konnten nur noch Schadensbegrenzung betreiben“, zeigt sich Smidl frustriert. Die letzten beiden Rennen hatte der Tscheche gewonnen.
Der lachende Dritte war Dominik Dedic, der hinter Sanchez den zweiten Rang sicherte und vom Red Bull Ring 18 Punkte und knapp 1400 Euro Preisgeld mitnimmt. Das ganze Rennen über musste er sich gegen die Titelaspiranten Aznar und Smidl verteidigen. Dedic: „Ich hatte den ehemaligen Meister (Smidl, Anm. d. Red.) und den Führenden der Racer League hinter mir. Aber ich habe es zusammenbekommen und konnte Platz zwei halten.“

Weiter geht es für die Fahrer der Racer und Challenger League am 29. August.

©Racing Unleashed

Einen kühlen Kopf bewahrte auch Javier Loro bei seinem Sieg in der Challenger League vor David Cid und Marcos Valverde. Die Challenger League ist der zweite Teil der Racing Unleashed Competition. Allerdings dürfen die Piloten in dieser Klasse Fahrhilfen nutzen. Loro baut mit dem Sieg seine Führung in der Gesamtwertung aus. 78 Zähler hat er bereits eingefahren. Mit 57 Punkten liegt Valverde bereits 21 Punkte zurück.
Während die meisten Piloten der Competition in den Racing Unleashed Simulatoren von Zürich, Kemptthal und Madrid saßen, feierte auch die Münchner Lounge in der Challenger League ihr Debüt. Drei der 22 Piloten nahmen in München Platz im Cockpit: Dominik Starke wurde 13., Theo Wieder 22. Linus Holzmann wurde aufgrund zu vieler Zusammenstöße aus dem Rennen genommen.
Weiter geht es für die Fahrer der Racer und Challenger League am 29. August. Dann startet die sechste von zehn Competitions auf dem Kurs in Silverstone.
Wer bis dahin selbst einmal in einem der Hightech-Simulatoren von Racing Unleashed fahren will, kann in einer der Lounges eine Fahrt buchen. In München kostet eine 8-Minuten-Fahrt 15 Euro, für 25 Euro gibt es 15 Minuten im 75.000 Euro Cockpit. Weitere Infos auf: www.racing-unleashed.com

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Racing Unleashed

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