Rader Hochbrücke marode
Bund will neue Brücke bauen

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Die marode Rader Hochbrücke über die A7 in Schleswig-Holstein soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das entschied jetzt das Bundesverkehrsministerium. Über das Vorhaben droht jedoch ein politischer Streit.
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(dpa/cj) Der Bund hat grünes Licht für die Vorbereitung eines Ersatzbauwerks für die marode Rader Hochbrücke im Verlauf der Autobahn 7 über den Nord-Ostsee-Kanal gegeben. Dem 1972 errichteten Bauwerk wird nach neuen Berechnungen noch eine Lebensdauer von zwölf Jahren prognostiziert. Ursprünglich hatte das Teilstück der so wichtigen Nord-Süd-Verbindung nach Skandinavien 80 bis 100 Jahre halten sollen. Die Rader Hochbrücke war im Sommer 2013 wegen maroder Pfeiler viele Wochen lang für Lastwagen gesperrt und anschließend aufwendig repariert worden. Aktuell können über die Brücke Schwertransporte mit einem Gesamtgewicht bis zu 84 Tonnen fahren.
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Die Sanierung der brüchigen Pfeiler im Herbst 2013 kostete rund 2,7 Millionen Euro.
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Der Bund begründe die Absage an ein Kombinations-Bauwerk auch damit, dass die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke für eine weitere Nutzung von 30 bis 40 Jahren modernisiert werde, sagte Meyer. Dem Bund zufolge werde die Brücke dank späterer Ertüchtigung noch eine Restnutzungsdauer von mindestens 50 Jahren haben. Zudem stellten "weder die Rader Brücke noch die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke einen Engpass im jeweiligen Verkehrsnetz" dar. Dobrindts Ministerium lehnte auch den Vorschlag Schleswig-Holsteins ab, entsprechende verkehrswirtschaftliche Untersuchungen vorzunehmen. "Wir werden nun umgehend mit den Planungen beginnen”, sagte Meyer.
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