Rallye Dakar 2007
Tanz in der Wüste

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Am 6. Januar 2007 startet die 29. Rallye Dakar. Mitsubishi will mit dem Pajero Evo das Dutzend Siege vollmachen, VW setzt auf den Race-Touareg.
Eine Stufe weiter nach oben auf dem Siegertreppchen – das ist das Ziel von Volkswagen bei der Rallye Dakar 2007 (6. bis 21. Januar). Schon im Januar 2006 hatte das deutsche Werksteam den nun elfmaligen Sieger Mitsubishi am Rande einer Niederlage. Der Südafrikaner Giniel de Villiers musste sich nur dem Ex-Skiläufer Luc Alphand geschlagen geben.
Dazu wurde der Race-Touareg in Details überarbeitet (Lenkung, Vorderachse) und erhielt einen neuen Turbodiesel mit Vierventil-Zylinderkopf. Der 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder leistet etwa 285 PS. Neu im Fahrerkader ist der Finne Ari Vatanen (viermaliger Dakar-Sieger). Weitere Race-Touareg steuern Giniel de Villiers, Carlos Sainz (zweifacher Rallye-Weltmeister) und Mark Miller (USA).
Dazu wurde der Race-Touareg in Details überarbeitet (Lenkung, Vorderachse) und erhielt einen neuen Turbodiesel mit Vierventil-Zylinderkopf. Der 2,5-Liter-Reihenfünfzylinder leistet etwa 285 PS. Neu im Fahrerkader ist der Finne Ari Vatanen (viermaliger Dakar-Sieger). Weitere Race-Touareg steuern Giniel de Villiers, Carlos Sainz (zweifacher Rallye-Weltmeister) und Mark Miller (USA).
Auch 2007 ist Peterhansel wieder im Pajero unterwegs


Neben Kleinschmidt ist Ellen Lohr die zweite deutsche Frau am Start. Die ehemalige DTM-Pilotin macht sich im gegenüber 2006 verbesserten (z. B. Antriebsstrang, Fahrwerk) Prototypen auf Basis der Mercedes M-Klasse (3,5-Liter-V6-Benziner, circa 270 PS) auf den knapp 8700 Kilometer langen Weg. Die deutschen Farben vertritt außerdem Sandro Wallenwein, der im Buggy (Vierliter-Honda-Motor, 290 PS, Heckantrieb) seine erste "Dakar" bestreitet.
Künftig zwei Marathon-Etappen mit Serviceverbot
Die Veranstalter haben die Konsequenz aus den Ereignissen der 2006er Dakar (zwei tödliche Unfälle mit zuschauenden Kindern) gezogen und die dicht besiedelten Gebiete der Sahel-Zone nicht wieder in die Strecke aufgenommen. Die Entscheidung soll in diesem Jahr in den weitgehend menschenleeren Dünenmeeren Mauretaniens und Malis fallen. Geradezu prädestiniert dazu: die beiden zweitägigen Marathon-Etappen Atar – Tichit – Nema und Nema – Timbuktu – Nema mit jeweils knapp 1100 km Wertungsprüfung und Serviceverbot während der Übernachtungspause.
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