(dpa/brü) Die erste Etappe der 35. Rallye Dakar durch Argentinien, Bolivien und Chile bot gleich zwei Überraschungen: Der Portugiese Carlos Sousa konnte am Sonntag (5. Januar 2014) mit seinem Haval bei den Autos ebenso die Top-Favoriten in Schach halten wie der Spanier Joan Barreda Bort (Honda) bei den Zweirädern.

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Rallye Dakar 2014
Rallye Dakar 2014
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Rallye Dakar 2014: Ein Überblick

Rallye Dakar 2014 - Carlos Sousa
Der Portugiese Carlos Souza gewann die erste Etappe auf einem Haval-China-SUV.
Sousa setzte sich auf dem 809 Kilometer langen Teilstück von Rosario nach San Luis in Argentinien gegen gleich drei Mini-Piloten des deutschen X-raid-Teams aus Trebur durch. Auf die Plätze zwei bis vier fuhren Lokalmatador Orlando Terranova (Argentinien/0:11 Minuten zurück), der frühere Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah (Katar(+ 0:47) und Joan "Nani" Roma (Spanien/+ 1:15).

Peterhansel mit Reifenpanne

French Stephane Peterhansel and Jean Paul Cottret at the start podium during the official presentation of Rally Dakar 2014 in Rosario, Argentina
Der Franzose Stéphane Peterhansel auf Mini All4 Racing gilt als Favorit (hier beim Start).
Auf Rang fünf war Co-Pilot Timo Gottschalk aus Rheinsberg, der den zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) navigierte, bester deutscher Teilnehmer. Das Duo lag im Red-Bull-Buggy bereits 4:03 Minuten zurück, konnte aber den französischen Rekordgewinner Stéphane Peterhansel (elf Siege) in einem weiteren X-Raid-Mini auf Position sechs (4:21 Minuten zurück) verweisen. Eine Reifenpanne warf den als Favorit geltenden Franzosen zurück. Am Montag, 6. Januar 2014, verläuft das Rennen von San Luis nach San Rafael.