Rallye Dakar: Vorschau auf 2019

Rallye Dakar 2019

Die Dakar ist so sandig wie noch nie

Bei der Rallye Dakar geht es zum 41. Mal durch wüstes Gelände. Erstmals fahren die Teilnehmer nur durch ein einziges Land: Peru.
So sandig war die Rallye Dakar vielleicht noch nie: Noch bis zum 17. Januar 2019 messen sich die besten Offroad-Crews der Welt bei der legendären Wüsten-Rallye Dakar zum 41. Mal. Für die Autos stehen mehr als 5600 Kilometer mit fast 3000 Kilometern Wertungsprüfung an, von denen 70 Prozent durch die peruanischen Wüsten führen. Ein Highlight der zehn Prüfungen ist die gemeinsam gewertete Marathon-WP 4/5 am 10. und 11. Januar, die es auf insgesamt 804 Kilometer bringt. Nach dem Ruhetag steht die mit 810 Kilometern längste Tagestour an – davon allerdings "nur" 291 im Wettbewerbsmodus.

334 Fahrzeuge bei Rallye Dakar 2019 gemeldet

Das Nebeneinander von Topstars und unerschütterlichen Amateuren sowie der bunte Fahrzeugmix zeichnen die "Dakar" seit jeher aus. Für die 41. Ausgabe sind 334 Fahrzeuge mit insgesamt 534 Fahrern und Beifahrern gemeldet. Allein 126 Crews in den Pkw-Kategorien, davon 30 Leichtgewichte der Kategorie Side-by-side (SxS). BFGoodrich – im Vorjahr Reifenpartner des siegreichen "El Matador" Carlos Sainz – rüstet auch in diesem Jahr viele Topfavoriten mit Offroad-Reifen aus, die optimal auf die sandigen Extrembedingungen zugeschnitten sind. Die amerikanische Traditionsmarke peilt beim Saison-Highlight in Südamerika den dritten "Dakar"-Sieg in Folge und den 15. ihrer Geschichte an.
Das drittgrößte Land Südamerikas weist eine Grundfläche auf wie Frankreich, Spanien und Portugal zusammen. Besucher sind fasziniert von Sehenswürdigkeiten wie der historischen Inkastadt Machu Picchu und den mysteriösen Nazca-Linien sowie dem Gegensatz zwischen den Stränden der Pazifikküste und den bis zu 6700 Meter hohen Andengipfeln. Für die "Dakar"-Piloten hingegen gilt die "Entdeckung" der großen Sandwüsten, vor allem in der Region um Ica, als größte Qualität des Landes. Die Strecken, die sich nicht vor so mancher Sahara-Etappe früherer "Dakar"-Jahre verstecken müssen, zählten 2012 und 2013 erstmals zur Route der Rallye. Im Januar 2018 bildeten diese Wüstenabschnitte dann einen Schwerpunkt des Events und Champions wie Sébastien Loeb und Joan "Nani" Roma lernten deren Eigenheiten auf die harte Tour kennen. Umso mehr freut sich Loeb, der erneut im heckgetriebenen Peugeot 3008 DKR antritt, auf die Revanche: "Uns erwarten viele Dünen, die fahrtechnisch sicher nicht zu meinen Stärken zählen, aber das macht das Abenteuer nur noch reizvoller", schwärmt der neunfache Rallye-Weltmeister, der 2019 auf seinen ersten "Dakar"-Sieg hofft. Nasser Al-Attiyah – Gesamtsieger 2015 im Allrad-Mini und jetzt im Toyota Hilux auf Erfolgskurs – liebt die Bedingungen regelrecht und sagt: "Gebt mir Sand und ich bin glücklich. Es gibt unglaubliche Landschaften in Peru. Die Dünen sind absolut einmalig und eine große Herausforderung."

Anspruchsvollste Routen, Marathonprüfung und Massenstars

Die Weiten der peruanischen Wüste ermöglichen zwei der besonders spektakulären Massenstarts. Zur WP 5 wagen sich alle Teilnehmer zeitgleich in die Dünen von Ilo und auch die Schleife um Pisco (WP 9) beginnt gemeinsam. Auf WP 2 von Pisco nach San Juan de Marcona eröffnen die Fahrzeuge der Pkw-Kategorien das Rennen. Folglich müssen die Navigatoren ausgerechnet auf dieser sehr kniffligen Prüfung auf die Spuren verzichten, die Motorräder und Quads ansonsten vorlegen. Auf WP 8 messen sich dann die Besten aller Klassen im direkten Vergleich: Die zehn schnellsten Motorräder und Autos sowie die fünf bestplatzierten Trucks des Vortages hetzen bei der "Super Ica" zeitgleich über die Strecke.

Erste Wahl für Fahrer: zwei leistungsstarke Reifentypen

Der BFGoodrich All-Terrain T/A KDR2+ eignet sich für zweirad- und allradgetriebene Fahrzeuge.

Damit die Stars und Abenteurer diese unvergleichlichen Aufgaben erfolgreich bewältigen können, stellt BFGoodrich seinen Partnerteams und den Amateur-Crews zwei verschiedene Reifentypen zur Verfügung: den BFGoodrich All-Terrain T/A KDR2+ und den BFGoodrich KM3. Die Marke deckt damit sowohl die ganze technische Bandbreite der teilnehmenden Pkw als auch die unterschiedlichsten Streckenbedingungen ab.
Der BFGoodrich All-Terrain T/A KDR2+ wurde speziell für die einzigartigen Herausforderungen der Rallye Dakar entwickelt. Er kommt mit der immensen Vielzahl der "Dakar"-Untergründe zurecht und ist für zweirad- und allradgetriebene Fahrzeuge gleichermaßen geeignet. Als echter Allrounder kann er zum einen durch sein offenes Profilmuster große Mengen Sand verdrängen, zum anderen zeichnet er sich durch hohe Robustheit aus und widersteht auch harten Felstreffern. Der BFGoodrich All-Terrain T/A KDR2+ steht mit den Laufflächenmischungen Soft und Medium sowie in zwei Dimensionen zur Wahl. Die 16-Zoll-Version mit den Maßen 245/80-16 eignet sich für Allradler, die 17-Zöller im Format 37/12.5-17 sind für heckgetriebene Buggys vorgesehen.
Mit dem BFGoodrich KM3 präsentiert die Marke gewissermaßen einen Gaststar bei der "Dakar", denn im "Hauptberuf" gilt er als traktionsstarker Pneu für unterschiedlichste Serien-SUV. Der erst Mitte 2018 vorgestellte KM3 wurde für Offroad-Fans entwickelt. Er vereint neue Technologien mit Erfahrungen aus dem realen Offroad-Leben und liefert dadurch eine herausragende Performance. Das Terrain-Attack™ Profil optimiert mit seinen großen Profilblöcken die Traktion im Schlamm. Die neue Krawl-TEK Laufflächenmischung stellt hohen Grip auf felsigem und glattem Untergrund sicher, und die Linear Flex Zone Technologie erlaubt ein gezieltes Verformen des Reifens zum Fahren mit sehr niedrigen Luftdrücken. An den Flanken des KM3 kombiniert BFGoodrich die CoreGard Max™ Technologie mit einer speziellen Gummimischung und erzielt so um 27 Prozent steifere Flanken im Vergleich zum Vorgängermodell. Mit seiner großen Bandbreite an Dimensionen ist der BFGoodrich KM3 schon heute für 75 Prozent der aktuellen SUV geeignet, fünf weitere Größen ergänzt die Marke im Lauf des Jahres 2019.
Für die boomende SxS-Klasse der "Dakar" – das Kürzel steht für die agilen Side-by-Side-Offroad-Buggys – stellt die Marke den frei verkäuflichen BFGoodrich KM3 SSV zur Verfügung. Er besitzt eine speziell für Quads konstruierte Karkasse und eignet sich für den Freizeiteinsatz ebenso gut wie im Motorsport. Beim Praxistest im Rahmen der Rallye du Maroc im Oktober 2018 bewies der neue Reifen sein immenses Potenzial auf Dünen und festen Untergründen. Bei der Rallye Dakar setzen zahlreiche SXS-Crews auf den BFGoodrich KM3 SSV.

Rallye-Legende Sébastien Loeb will ersten Sieg sichern

Topfahrer wie Sébastien Loeb, Stéphane Peterhansel und Carlos Sainz setzen bei der "Dakar" auf Reifen von BFGoodrich.

Die vielleicht größte Aufmerksamkeit zieht bei der diesjährigen Ausgabe des Raid-Klassikers ein Privatteam auf sich: Rallye-Legende Sébastien Loeb will sich im heckgetriebenen Peugeot 3008 DKR mit BFGoodrich Bereifung im vierten Versuch den ersten "Dakar"-Triumph sichern. "Carlos Sainz hat die Dakar mit 50 gewonnen, ich bin erst 44 – noch ist alles möglich", schmunzelt der geniale Elsässer.
Als größte Widersacher treten die zwei offiziellen Partnerteams von BFGoodrich an: das X-Raid Mini JCW Team mit den vielfachen "Dakar"-Gewinnern Stéphane Peterhansel, Carlos Sainz und Cyril Despres sowie Toyota Gazoo Racing mit Giniel de Villiers und Nasser Al-Attiyah, beide ebenfalls bereits Gesamtsieger.
Eine perfekte "Dakar"-Vorbereitung erlebten Al-Attiyah und Copilot Matthieu Baumel: Sie demonstrierten mit ihrem Sieg bei der Rallye du Maroc im Oktober 2018 das Potenzial des BFGoodrich All-Terrain T/A KDR2+. Ob auf steinigen Pfaden oder in sandigen Passagen – ihr Toyota Hilux mit Reifen von BFGoodrich blieb das Maß der Dinge.

Zehn Monteure ziehen während der Rallye Reifen auf

Neben den Stars rüstet die traditionsreiche Offroad-Marke der Michelin Gruppe einen Großteil des Feldes aus – und einen ganz besonderen Glückspilz: Der peruanische Amateurpilot Sergio Samaniego zog beim BFGoodrich GoodProject das große Los. Der Reifenspezialist stattet den privat vorbereiteten Renault Duster Dakar – in Europa als Dacia Duster bekannt – gratis mit Offroad-Reifen aus und übernimmt die Einschreibegebühr sowie die Kosten aller Schmierstoffe. Mit dem BFGoodrich GoodProject würdigt die Marke die vielen namenlosen Helden der Marathonszene und unterstreicht nachdrücklich ihr Bekenntnis zur "Dakar", die sie 2019 als offizieller Partner unterstützt.
Im BFGoodrich Dakar Service Center, das mit dem "Dakar"-Tross durch Peru zieht, ziehen zehn Monteure im Lauf der Rallye rund 2500 BFGoodrich Reifen auf und von den Felgen. Alle technischen Erkenntnisse aus dem "Testlabor Dakar" werden direkt im Service-Biwak dokumentiert und ans Forschungs- und Entwicklungszentrum weitergeleitet, wo Ingenieure daraus weitere Optimierungen für Wettbewerbs- und Serienreifen ableiten.

Die Rallye ist mit 1200 Stunden TV-Übertragung durch 70 Sender in 190 Ländern ein globales Medienereignis.

Als offizieller Partner der "Dakar" 2019 unterstützt BFGoodrich darüber hinaus alle Pkw-Crews durch unterschiedlichste Services. Beispielsweise beraten Techniker der Marke die Teilnehmer über den optimalen Umgang mit dem „schwarzen Gold“ und dem Roadbook. Das BFGoodrich Dakar Service Center ist täglich zwischen 15 und 23 Uhr geöffnet. Danach wird es jeden Abend abgebaut, zum Etappenziel transportiert und dort ab 10 Uhr morgens wieder errichtet.
Seit dem "Dakar"-Debüt 1999 siegte BFGoodrich 14 Mal bei der legendären Offroad-Rallye. In den Jahren, in denen die Muttermarke den "Dakar"-Einsatz übernahm, holte Michelin 19 Erfolge bei den Pkw und weitere 32 bei den "Dakar"-Trucks.
Der TV-Sender Eurosport 1 überträgt täglich nach Ende der Etappe eine 30-minütige Zusammenfassung mit allen Highlights des Tages.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.