Volkswagen feierte bei der Rallye dos Sertões einen weiteren Dreifacherfolg: Auf dem fünften Teilstück der Marathon-Rallye durch Brasilien fuhren Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) vor ihren Teamkollegen Maurício Neves/Eduardo Bampi (BR/BR) und Carlos Sainz /Lucas Cruz Senra (E/E) die Tagesbestzeit. Dabei konnte der 280 PS starke Diesel-Touareg seinen Leistungsvorteil ausspielen: Die 539 Kilometer lange Tagesroute von Palmas nach Luís Eduardo Magalhães war geprägt von schnellen Schotterabschnitten mit langen Vollgas-Passagen, aber auch von kniffligen Teilstücken, bei denen das fahrerische Können gefragt war. Al-Attiyah/Gottschalk nahmen Neves/Bampi 3,21 Minuten ab, Sainz/Cruz Senra büßten knapp elf Minuten wegen zwei unplanmäßigen Stopps ein: Eine Schlauchschelle am Ladeluftkühler war gebrochen, später musste das spanische Duo aufgrund eines schleichenden Plattfußes ein Rad wechseln.  

46,1 Prozent Vollgas im Neves-Touareg

Hinter den drei Wolfsburger Diesel-Boliden reihten sich Riamburgo Ximenes/Stanger Eller (BR/BR) ein. Mit ihrem Sherpa setzten sie sich im Kampf um Position vier gegen den besten Mitsubishi im Feld durch. Dieser wurde von den Brasilianern Jean Azevedo/Youssef Haddad pilotiert. Die Zahl des Tages kommt von Volkswagen. Auf der fünften Etappe der Rallye dos Sertões, dem schnellsten der zehn Rallye-Tagen, zeichneten die Sensoren der Volkswagen Ingenieure für Maurício Neves/Eduardo Bampi einen Volllast-Abschnitt von 11,2 Kilometern auf – insgesamt gab Neves zu 46,1 Prozent Vollgas.

Gesamtstand der Rallye dos Sertões 2009 nach fünf Etappen



Fazit

von AUTO BILD