Rallye Frankreich 2015: Vorbericht
Hyundai greift mit vier Autos an

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Hyundai will den zweiten Platz in der Herstellerwertung gegenüber Verfolger Citroen verteidigen und schickt neben Thierry Neuville, Dani Sordo und Hayden Paddon auch Kevin Abbring in den WRC-Wettbewerb.
Volkswagen-Pilot Sebastien Ogier steht bereits als Titelträger der Rallye-Weltmeisterschaft 2015 fest, doch drei Siege sind in dieser Saison noch zu vergeben, bevor sich Piloten und Teams der WRC in die Winterpause verabschieden. Eingeläutet wird die Schlussphase der Saison 2015 mit der Rallye Frankreich auf Korsika (1. bis 4. Oktober).
Hyundai schickt vier Autos ins Rennen

Thierry Neuville freut sich schon auf die Rallye Frankreich in Korsika.
Es ist viel Genauigkeit gefragt
Dani Sordo, der die alte Route der Korsika-Rallye ebenfalls bestens kennt, gibt angesichts der Neugestaltung zu bedenken: "Der Recce im Vorfeld der Rallye wird eine große Bedeutung zukommen. Es ist wichtig, die neuen Prüfungen genau zu studieren und einen möglichst akkuraten Aufschrieb zu erstellen. Grundsätzlich ist bei dieser Rallye sehr viel Präzision gefragt, denn die Straßen sind eng und kurvenreich. Zudem warten direkt neben der Piste steile Abhänge. Ich freue mich auf die Rückkehr auf die Insel." Hayden Paddon, der zuletzt bei der auf Schotter ausgetragenen Rallye Australien mit zwei Prüfungsbestzeiten aufhorchen ließ, will sich bei der anstehenden Asphaltrallye in Frankreich die Eindrücke der Rallye Deutschland zunutze machen. "Wir werden versuchen, die in Deutschland gesammelten Erfahrungen anzuwenden. Hoffentlich können wir etwas näher an Thierry und Dani dran sein. Das Gefühl im Auto ist nach Australien jedenfalls sehr gut", sagt der junge Neuseeländer.
Weitere Bewährungsprobe für Kevin Abbring
Für Kevin Abbring, der seit Januar zum Hyundai-Kader gehört, markiert die Korsika-Rallye den vierten Auftritt im i20 WRC nach Schweden, Polen und Deutschland. "In Deutschland hatten wir die Gelegenheit, viele Kilometer auf Asphalt zurückzulegen. Das sollte ein gutes Training für Korsika sein. Mir ist aber klar, dass sich die beiden Rallyes unterscheiden", so der junge Niederländer. "Die Route in Korsika ist mit ihren vielen Kurven äußerst technisch ausgelegt. Ich freue mich auf die Rallye mit ihren langen Wertungsprüfungen", sagt Abbring und glaubt, dass dem Reifen-Management auf den langen Prüfungen (sieben der insgesamt neun Prüfungen sind länger als 35 Kilometer) eine entscheidende Bedeutung zukommen wird.
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