Rallye Großbritannien 2015: Nachbericht
Sebastien Ogier gewinnt souverän

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Sebastien Ogier krönt seine erfolgreiche WRC-Saison 2015 mit seinem dritten Großbritannien-Sieg – Kris Meeke sichert Citroën Platz zwei in der Marken-WM.
Weltmeister Sebastien Ogier gewinnt das Saisonfinale der Rallye-WM 2015 in Wales. Der Volkswagen-Werksfahrer schloss sein erfolgreiches Jahr mit seinem achten Sieg ab. In Großbritannien gewann der Franzose zum dritten Mal in Folge. "Der Sieg ist die beste Art, diese Saison zu beenden, aber es gibt keinen Grund zum Feiern", denkt Ogier an die Terroropfer in Paris. "Es war ein schwieriges Wochenende." Ogier feierte im Ziel nicht. Stattdessen legten er und Co-Pilot Julien Ingrassia die französische Flagge über die Windschutzscheibe.
Ogier stellt Bestzeiten auf

Sebastien Ogier gewann zum dritten Mal in Folge in Großbritannien.
Technischer Defekt bei Latvala
Das Podium komplettierte mit Andreas Mikkelsen ein weiterer Volkswagen-Fahrer. Allerdings war dieser zweite Platz zu wenig, um Jari-Matti Latvala, der die Powerstage gewann, noch die Vizeweltmeisterschaft abzujagen. Latvala schied schon am Freitag aus, hatte am Samstag einen technischen Defekt und kam am Sonntag außerhalb der Punkteränge ins Ziel. "Ich blicke auf eine gute Performance in diesem Jahr zurück", strahlt Mikkelsen. "Ich stand oft auf dem Podium und habe einmal gewonnen. Ich freue mich schon auf die nächste Saison." Als Vierter beendete Dani Sordo als bester Hyundai-Fahrer die Rallye. Die Entscheidung um den Verfolgerplatz fiel am Sonntagmorgen in WP16. Ford-Pilot Ott Tänak schied durch einen Unfall aus, womit Sordo ungefährdet den vierten Rang nach Hause fahren konnte. "Die Rallye war sehr schön und die Performance des Autos war okay", sagt der Spanier. "Ein gutes Resultat zum Saisonende." Im nächsten Jahr startet Hyundai mit einem neuen Boliden.
Hayden Paddon schafft Platz sechs
Der Neuseeländer Hayden Paddon (Hyundai) schloss das Jahr mit Platz fünf ab. Thierry Neuville, der in Wales im zweiten Hyundai-Team fuhr, schied am Samstag durch einen Überschlag aus. Lokalmatador Elfyn Evans kam mit seinem Ford wenige Sekunden hinter Paddon als Sechster ins Ziel. Dahinter komplettierten Mads Östberg (Citroën), Stephane Lefebvre (Citroën), Robert Kubica (Ford) und Lorenzo Bertelli (Ford) die Top 10. In der WRC2 holte sich Teemu Suninen den Sieg. Quentin Gilbert ist neuer WRC3-Champion.
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