Es leuchtet gelb im digitalen Kombiinstrument meines Polos. "Reifendruckverlust hinten rechts". Na wunderbar. Ich bin gerade im Urlaub in Schweden, fahre direkt zur nächsten Tankstelle. Druck überprüfen. Und dann der Fehler: "nur 0,3 bar Verlust, nicht so wild", denke ich. Gleiche den Verlust aus und fahre weiter. Bin so mindestens noch 100 Kilometer unterwegs, immerhin nicht schneller als 80 km/h, bis die Warnung erneut aufleuchtet. Erst jetzt beginne ich, den betroffenen Reifen richtig zu checken und erkenne in der Lauffläche einen kleinen Metallgegenstand.

Schock-Moment in der Werkstatt

Okay, also doch ab zur nächsten Werkstatt. Nochmal 50 Kilometer. Und dort der große Schock: Es war nicht nur ein kleiner Metallgegenstand, sondern ein acht Zentimeter langer Metallstab, der mit seiner Spitze schon kurz vor der Karkasse stand.
Das Ausmaß war von außen nicht zu erkennen. Der Metallstift war kurz vorm kritischen Punkt, der Karkasse.

Hier hätte nur ein stärkerer Schlag gereicht, dann wäre die Flanke durchstochen und der Reifen möglicherweise geplatzt. So ließ sich der Reifen am Ende für umgerechnet 40 Euro reparieren. Durch mein Fehlverhalten hätte das viel schlimmer und teurer ausgehen können.

Reifenpanne: Sofort reagieren, nicht warten

Daher: Die ersten Reaktionen nach einer Reifenpanne, ja – und sei es nur die Anzeigen von Druckverlust, konsequent reagieren.
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Den Reifen gründlich checken, die nächste Werkstatt anfahren oder Hilfe holen, möglicherweise selbst den Reifen wechseln und nicht wie ich agieren, nach dem Motto: "Das klappt schon, ist nicht so wild." Niemals werde ich diesen Fehler wiederholen!