(dpa/AUTO BILD/KI) Der TÜV Süd verzeichnete im Jahr 2023 einen historischen Umsatzhöhepunkt. Mit einer Gesamteinnahme von 3,1 Milliarden Euro übertraf die Prüforganisation nicht nur ihre eigenen finanziellen Ziele, sondern erreichte auch den höchsten Umsatz ihrer Geschichte. Der Gewinn des Unternehmens belief sich auf annähernd 177 Millionen Euro, wie am Dienstag in München bekannt gegeben wurde.
Die Führungsebene des TÜV Süd hob hervor, dass das Geschäftsmodell der Organisation auch inmitten anspruchsvoller politischer und wirtschaftlicher Bedingungen Bestand hatte. Konzernchef Johannes Bussmann betonte die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens in diesen herausfordernden Zeiten.
Weiterhin verzeichnete der TÜV Süd einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen. Zum Ende des Jahres 2023 zählte das Unternehmen 27.905 Angestellte – ein neuer Höchststand. Etwa die Hälfte dieser Angestellten ist in der Bundesrepublik Deutschland tätig.
Die Prognose für das Jahr 2024 bleibt optimistisch. Finanzvorstand Matthias J. Rapp äußerte die Erwartung, dass alle Geschäftssegmente des TÜV Süd im laufenden Jahr auf einem Wachstumskurs bleiben werden. Im Jahr 2023 steuerten die drei Hauptsegmente Industry, Certification und Mobility, zu welchem auch das bekannte Geschäft mit Fahrzeug-Hauptuntersuchungen zählt, jeweils rund eine Milliarde Euro zum Gesamtumsatz bei.