Wer heute das Firmengelände der Rieger Tuning GmbH betritt, der staunt meist nicht schlecht. Klar, der Veredler aus Niederbayern ist eine bekannte Größe in Audi-, BMW-, Opel- und VW-Kreisen. Doch welch beeindruckendes Firmenporträt sich tatsächlich hinter dem alljährlich erscheinenden Tuningkatalog verbirgt, erahnen nur die wenigsten. Anton Rieger beschäftigt in Stoßzeiten bis zu 50 Mitarbeiter, sein Betriebsgelände umfasst 21.000 Quadratmeter, sein Kundenstamm wächst zielstrebig in sechsstellige Regionen und das Sortiment an Tuningteilen umfasst mittlerweile beinahe 2000 Eigenkreationen.

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Rieger Scirocco I 53B 2.0 TSI
Mit Spoiler und Tuning-Räder sind beide Rieger-Autos gesegnet.
Dass der einst recht kleine Veredler überhaupt so weit kommen konnte, verwundert selbst hartgesottene Szenekenner. Denn der Stil von Rieger folgt weder Modetrends noch gängigen Schönheitsidealen. Gelobt sei, was breit macht – so das Credo des Firmengründers. Auf Zustimmung stößt er damit nicht immer. Seine Kreationen sind meist kontrovers diskutiert. Viele halten sie für überzogen, andere wiederum für nicht mehr zeitgemäß. Dem Chef rutscht derlei Kritik elegant den Buckel hinunter. Denn eine Tatsache müssen selbst seine ärgsten Spötter anerkennen: Anton Rieger zieht sein Ding seit mittlerweile 23 Jahren mit absoluter Konsequenz durch.
Wie das Generation-Treffen zwischen altem und neuem Rieger-Scirocco lief, erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es in AUTO BILD SPORTSCARS 2/2010 oder als Download im Heftarchiv.

Fazit

von

Manuel Iglisch
Das Tuning von Rieger geizt nicht mit offensiv modellierten 80er-Jahre-Zitaten. Daran hat sich nie etwas geändert, und daran wird sich auch nie etwas ändern. Ob Anton Riegers Kreationen nun schön sind, muss jeder selbst entscheiden. Eines sind sie aber auf jeden Fall – authentisch!