Rinspeed UC? in Genf 2010
Auto zum Bahnfahren

Rinspeed präsentiert auf dem Genfer Salon 2010 das kleine Elektroauto UC?, das für Langstrecken in einen speziellen Eisenbahnwaggon verfrachtet werden kann. Es sieht einem altbekannten Citycar zum Verwechseln ähnlich.
Kleines Handgepäck: Der Elektro-Zweisitzer Rinspeed UC? soll auf Langstrecken per Eisenbahn mitreisen wie ein Rollkoffer. Der Schweizer Auto-Thinktank Rinspeed will für das Projekt bereits Investoren begeistert haben, die eine Serienfertigung in greifbare Nähe rücken lassen. Mehr wird aber nicht verraten. Nur so viel: Der Stadtflitzer UC? (das Fragezeichen gehört zum Namen dazu), der dem Smart fortwo auf beinahe entlarvende Weise ähnelt, soll mit Akkubetrieb 120 Kilometer weit kommen. Im Platzbedarf unterbietet der "Urban Commuter" (Stadt-Pendler) mit 2,50 Meter sogar sein Vorbild um 20 Zentimeter – damit dürfte auch Querparken keine Politesse mehr erzürnen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Rinspeed mit 110 km/h an. Gesteuert wird der UC? per Joystick. Für den PR-Gag Bahntransport sieht der innovative automobile Vordenker spezielle Waggons vor, die an Intercity-Züge angekoppelt werden könnten. Der Platz wird über das Internet gebucht, das Fahrzeug beim Einsteigen im Bahnhof verladen.
Auf einen Blick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010

Bild: Rinspeed
Service-Links
