Rolls-Royce Black Badge Ghost Gamer: wenn Luxus auf Videospiel trifft
Dieser Rolls sieht aus, als wäre es aus einem Videospiel gefallen

Britischer Luxus mit Augenzwinkern: Ein neues Rolls-Royce-Einzelstück bringt die Ästhetik alter Arcade-Spiele in die Luxusklasse – samt Pixelgrafik, Laserlicht und V12 unter der Haube.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Gediegene Farben, feinste Materialien, absolute Ruhe. So stellt man sich Luxusautos normalerweise vor. Doch dieses Sondermodell bricht mit all dem. Statt klassischer Noblesse dominieren Neonlicht, Pixelgrafik und Spielhallen-Details. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, wer dahintersteckt: Rolls-Royce.
Das Modell trägt den Namen Black Badge Ghost Gamer und basiert auf der Luxuslimousine Ghost, die unterhalb des Phantom das zweitgrößte Modell der Marke ist. Das 5,50-Meter-Schiff steht auf der firmeneigenen Aluminium-Plattform "Architecture of Luxury" und verfügt über Allradantrieb sowie Hinterradlenkung. Unter der Haube arbeitet ein 6,75 Liter großer V12-Biturbo, der in der "Black Badge"-Version 600 PS und 900 Nm Drehmoment liefert.

Kräftiges Blau, klare Kante: Der Black Badge Ghost Gamer zeigt, wie verspielt Luxus sein kann.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 4,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Der Preis startet bei rund 390.000 Euro. Gebaut wurde das Einzelstück für einen Tech-Unternehmer, der seine Leidenschaft für frühe Videospiele in ein Auto übersetzen wollte. Was die Individualisierung zusätzlich gekostet hat, verrät der Hersteller nicht.
Rolls-Royce Ghost Gamer: Retro-Pixel und V12-Power
Die Designer in Goodwood tauchten tief in die Acht-Bit-Ära ein. Inspiriert von grellen Farben, alten Arcade-Hallen und verpixelten Figuren. Die Karosserie trägt eine zweifarbige Lackierung in "Salamanca Blue" und "Diamond Black", unterbrochen von einem handgemalten "Cheeky Alien" aus 89 Mini-Pixeln.

Handgemalt: Das kleine "Cheeky Alien"-Motiv ziert die Seitenlinie des Ghost Gamer.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Selbst die feine Zierlinie besteht aus winzigen Quadraten. Innen treffen schwarzes Leder und orangefarbene Kontraste auf Stickereien wie "Player 1" und "Player 2". Der Dachhimmel – genannt "Pixel Blaster Starlight Headliner" – lässt Hunderte Lichtpunkte wie Laserfeuer durch den Innenraum ziehen.

"Player 1" bis "Player 4" – im Ghost Gamer wird selbst der Sitz zum Spiele-Detail.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Trotz des verspielten Designs bleibt der Ghost Gamer technisch ein klassischer Rolls-Royce – mit Zwölfzylinder, Allradantrieb und höchstem Komfort.
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