Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé: Gebrauchtwagenangebot
Allein das exklusive Picknick-Set kostet über 40.000 Euro

500 Stunden Handarbeit: Rolls' Picknick-Koffer kostet über 40.000 Euro – das passende Luxus-Cabrio gibt's gleich dazu.
Bild: Automobilzentrum Rhein-Neckar
Sattelleder, Teakholz, gebürstetes Aluminium: Für diesen Picknick-Koffer ist das Beste gerade gut genug. 500 Stunden Handarbeit stecken im wohl exklusivsten Picknick-Set der Welt – und das hat seinen Preis.
Kein Scherz: Die Herstellung dieses Picknick-Koffers dauert länger als die Produktion bei manchem Auto. Verantwortlich für das Set, das für den eigentlichen Zweck eines Picknicks viel zu schade scheint, ist die britische Nobelmarke Rolls-Royce – wer auch sonst? Vom exklusiven "Picnic Hamper" sollen lediglich 50 Stück in mühevoller Handarbeit entstanden sein. Der Preis? Über 40.000 Euro!

Länge läuft: Das zweitrüige Phantom Drophead Coupé misst gewaltige 5,61 Meter, der Radstand beträgt 3,32 Meter.
Bild: Automobilzentrum Rhein-Neckar
Wer rund 200.000 Euro drauflegt, bekommt gleich das passende Auto dazu: ein Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé. Trotz Coupé-Bezeichnung handelt es sich um die 2007 eingeführte Cabrio-Version des Phantom. Und während die Limousine schon einen exklusiven Auftritt verspricht, so ist das Cabrio an Opulenz kaum zu übertreffen!
Über 5,60 Meter lang
Auf 5,61 Metern Länge finden vier Erwachsene und das Picknick-Set bequem Platz. Unter der gewaltigen Haube arbeitet traditionell ein V12 mit 6,75 Litern Hubraum, der im Drophead Coupé 460 PS und 720 Nm leistet. Doch Zahlen sind hier zweitrangig – es geht um Prestige. Und davon hat dieses Cabrio reichlich.

Platz für vier: Die Türen sind hinten angeschlagen, im Fond können zwei Erwachsene bequem sitzen, sofern das Verdeck geöffnet ist.
Bild: Automobilzentrum Rhein-Neckar
Besonders begehrt: frühe Modelle mit den markanten LED-Schlitzen im Tagfahrlicht, die beim späteren Facelift ("Series II") entschärft wurden. Beim Automobilzentrum Rhein-Neckar wird ein solches Exemplar angeboten. Das XXL-Cabrio wurde erstmals im Januar 2009 zugelassen und seitdem gerade mal 18.473 Kilometer bewegt – ein typisches Schönwetterauto.
Der Erstbesitzer entschied sich für eine klassische Konfiguration. Die Außenfarbe trägt die Bezeichnung "Black Diamond" und wurde mit einer beigen Innenausstattung kombiniert. Außerdem wurde das Echtholz-Furnier "Brown Oak" geordert. Auf die einst 8330 Euro teure Teak-Abdeckung des Verdeckkastens wurde hingegen verzichtet. Das schwarze Stoffverdeck des Drophead Coupé ist übrigens für sich genommen eine meisterhafte Ingenieursleistung: Es besteht aus fünf Lagen und besitzt einen Kaschmiranteil.

Kostet mehr als ein Golf: Laut Rolls-Royce sollen weltweit nur 50 Picnic Hamper existieren.
Bild: Automobilzentrum Rhein-Neckar
Nicht weniger beeindruckend ist der besagte Picknick-Koffer: Die Teller sind aus Wedgwood-Porzellan, die Weingläser und der Dekanter werden nach einem traditionellen, 200 Jahre alten Verfahren in Ungarn hergestellt. Angesichts von 500 Stunden Handarbeit, die in den Picnic Hamper fließen, ist der Preis von über 40.000 Euro nicht verwunderlich.
Rund 500.000 Euro Neupreis
Das Basisfahrzeug kostete bei der Premiere im Jahr 2007 mit 440.000 Euro übrigens ungefähr elfmal so viel. In Summe dürfte der Neupreis dieses Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé bei über 500.000 Euro gelegen haben. Mit nicht mal 20.000 Kilometern auf dem Tacho soll das scheckheftgepflegte Luxus-Cabrio aktuell noch 244.900 Euro kosten.
Und der Picknick-Koffer? Gibt's gratis dazu. Oder, je nach Perspektive, das Auto zum Koffer.
Fazit
Natürlich ist dieser Artikel mit einem gewissen Augenzwinkern zu verstehen. Weder das Picknick-Set noch der Rolls-Royce sind für Normalsterbliche erschwinglich. Ich finde, dass die erste Serie des Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé eines der prestigeträchtigsten Cabrios aller Zeiten ist – und zudem eines der wenigen, in dem sich auch vier Erwachsene stilvoll sehen lassen können.
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