Rolls-Royce Spectre
Wird der Rolls-Royce Spectre jetzt erschwinglich?

Der elektrische Rolls-Royce Spectre kostet neu fast 400.000 Euro. Nun gibt es einen Rabatt – doch macht der wirklich einen Unterschied?
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Im Jahr 2023 kam der erste und bisher einzige vollelektrische Rolls-Royce auf den Markt. Der Spectre etablierte sich rasend schnell – und zwar so erfolgreich, dass 2024 knapp jeder dritte Rolls ein Spectre war. Konkret waren von 5712 weltweit verkauften Autos 1890 Exemplare elektrisch.
Ein guter Start, denn nach aktuellem Stand möchte die Marke bis 2031 keine Verbrenner mehr im Portfolio haben. Einen sanften Übergang gibt es nicht, denn Rolls-Royce bietet kein einziges Modell mit Hybridantrieb an.
Nun soll der Spectre für die Kundschaft sogar noch attraktiver werden. Denn der Preis von mindestens 389.000 Euro ist happig! Derzeit gilt dieser Rabatt allerdings nur in den USA. Dort gibt es den Spectre ab 422.000 Dollar.
Doch kann der Preisnachlass wirklich etwas bewirken? Wohl kaum! Denn der Rabatt fällt mit gerade mal 5000 Dollar fast lächerlich klein aus. Hier scheint es weniger darum zu gehen, neue Kundenkreise zu erschließen – vielmehr soll der Rabatt wohl der etablierten Zielgruppe als nette Geste dienen.

Der elektrische Rolls-Royce kostet in den USA mindestens 422.000 Dollar.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars
Dass der Elektro-Rolls auch mit Rabatt kein erschwingliches Auto wird, war natürlich klar. Dafür hätte der Preisnachlass beim luxuriösen E-Auto mit 585 PS – die Variante "Black Badge" hat sogar 659 PS – im mittleren sechsstelligen Bereich liegen müssen. Aber für einen kurzen Moment wird man ja mal träumen dürfen.
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