Der Saharastaub ist ein wiederkehrendes Phänomen, das vor allem Autofahrern Probleme bereiten kann. Denn wenn der Sand nach Europa geweht wird, was vor allem im Frühjahr bis zum Sommer und dann wieder im Herbst der Fall ist, werden Autos von der Staubschicht bedeckt. Und die ist alles andere als harmlos.
Das fängt damit an, dass man die Phase des Saharastaubs nicht einfach aussitzen sollte. Denn der ADAC warnt davor, dass die Staubschicht von der Sonne eingebrannt werden könnte.

Intensive Reinigung

Deshalb gilt es, den Wagen intensiv zu reinigen. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, nicht einfach mit einem trockenen Tuch loszuwischen. Oder mit den Scheibenwischern den Staub von der Windschutzscheibe entfernen.
Denn die feinen Sandpartikel können dann wie Schmirgelpapier wirken und böse Kratzer hinterlassen.
Deshalb ist es wichtig, das Auto vorzureinigen, also mit Wasser abzuwaschen oder per Schlauch abzuspritzen. Da es nicht überall erlaubt ist, das Auto privat zu waschen, sollte man in eine Waschanlage.
Man sollte mit dem Auto in die Waschstraße, um es zu reinigen.
Bild: Hans-Joachim Mau / AUTO BILD

Damit wäre der größte Sahara-Schmutz entfernt, fertig ist man aber noch nicht. Denn durch die Reinigung in der Waschstraße kommt man längst nicht an alle Stellen heran, die vom Saharastaub betroffen sind.
Daher empfiehlt es sich, beim geöffneten Auto mit einem durchfeuchteten Lappen nachzuarbeiten, zum Beispiel auch bei verdeckten Blechflächen oder an Klappen. Wichtig ist, dass der Lappen immer wieder gut ausgewaschen wird, um den Schmutz nicht weiterzutragen und sich so Kratzer in den Lack zu reiben.

Auch der Innenraum gehört dazu

Zur Reinigung gehört auch der Innenraum. Indem man über das Armaturenbrett wischt, kann man testen, ob es der Staub in den Innenraum geschafft hat. Dort sollte man zunächst saugen, ehe mit einem feuchten Tuch die Flächen abgewischt werden.
Was der ADAC ebenfalls rät: Den Innenraumfilter checken und auswechseln, falls nötig. Denn durch den Saharastaub könnte er nun voll sein, falls er zuvor lange nicht gewechselt wurde.