Sailun und Lynk&Co feiern Klassensieg am Nürburgring
Erfolg für China-Combo am Ring

Bild: Sailun
- ABMS
Beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sorgt ein ungewöhnliches Duo für Aufsehen: Der rot lackierte Lynk&Co 03 TCR auf Sailun-Rennreifen beendet das Rennen nicht nur auf Gesamtrang 60, sondern feiert auch einen Podiumsplatz in der Klasse für alternative Kraftstoffe – eine Premiere für ein rein chinesisches Renn-Setup.
Sailun: 24h-Grüße aus Fernost
Mit mehr als 140 Teams, 450 Fahrern aus 34 Ländern und rund 280.000 Zuschauern entlang der Nordschleife gilt das ADAC Ravenol 24h-Rennen als das härteste Rundstreckenrennen der Welt. Inmitten der internationalen Konkurrenz hielt das China-Team mit – und überzeugte mit Konstanz, Ausdauer und Technik. Ein Schlüssel: Sailun Tyres, ein Hersteller, der sich gezielt auf smarte Performance und nachhaltige Technologie konzentriert.
Die diesjährige Ausgabe forderte Mensch und Material alles ab: Temperaturen von über 30 Grad verwandelten die Grüne Hölle in eine Sauna. Trotzdem lief der Lynk&Co auf den Sailun-Pneus wie ein Uhrwerk.
Lynk&Co mit Startnummer 827
Auffällig war nicht nur die grellrote Lackierung des Wagens, sondern auch die Startnummer: 827 – für die Chinesen eine Glückszahl (8) gepaart mit dem Gründungsjahr des Nürburgrings (1927).
Marketing-Chef Stephan Cimbal von Sailun Europe erklärt: „Dass dieses Projekt – zu 100 Prozent Made in China – ausgerechnet hier, auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, mit einem Klassenerfolg endet, ist ein starkes Signal.“
Fest steht: Auch wenn es nicht für die Top 50 reichte; der Auftritt der Lynk&Co-Sailun-Combo war mehr als ein PR-Stunt. Er zeigt, dass China nicht nur in der Großserienproduktion aufholt, sondern auch im Motorsport immer selbstbewusster mitmischt.
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