Auf der Shanghai Auto Show 2013, dies berichtete mir mein Kollege Stefan Voswinkel, herrscht noch Euphorie in Sachen Elektroauto. Anders als in Europa, wo längst der gesunde Realismus überwiegt. In China steht auf nahezu jedem Stand der zahllosen einheimischen Firmen eine Elektro-Studie. Stellvertretend dafür hier der Viwa, ein elektrischer Kleinwagen aus dem Joint Venture der Hersteller Dongfeng und Nissan. Gemeinsam gehen sie in China unter der Marke Venucia an den Start – vergleichbar mit BYD und Daimler, die das erste E-Auto ihrer neuen Marke Denza Ende 2013 vorstellen. Informationen zum Viwa gibt es leider kaum. Die Modelle der Marke Venucia sollen aber zuverlässig, praktisch, effizient und alltagstauglich sein, kündigen die Chinesen an. Na ja, dann ...
Schlagloch auf der Autobahn A4 in Richtung Görlitz bei Bautzen
Schlaglöcher als Energiespender? Audi untersucht, ob sich aus Stoßdämpfern Kraft rückgewinnen lässt.
Schlechte Straßen können gut für die E-Mobilität sein. Audi untersucht derzeit, wie viel elektrische Energie sich während der Fahrt aus Stoßdämpfern gewinnen lässt. Auf topfflachen Autobahnen lassen sich nur drei Watt, auf miserablen Kreisstraßen dagegen bis zu 600 Watt gewinnen. Das Potenzial auf deutschen Straßen liegt bei 67 bis 234 Watt, vergleichbar mit einem Solardach.