Schriebers Stromkasten, Teil 183
In der Akku-Folterkammer

Akkus müssen nicht nur ergiebig sein, sondern auch sicher. Dafür braucht es viele Tests. Ein Besuch in der "Akku-Folterkammer" des VDE – mit Fallturm, Klimakammer und einer Schwinganlage.
Neulich stand ich in Portlandzement, in einem Fallturm, vor einer Kältekammer. Wo ich war? Salopp: in einer Akku-Folterkammer. Offiziell: im neuen Batterie- und Umwelttestzentrum des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) in Offenbach. Akku-Sicherheit ist ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg der Elektromobilität. Also hat der VDE für knapp zehn Millionen Euro ein Testlabor gebaut, bundesweit entstehen weitere.
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Beim VDE zeigte mir Projektleiter Steffen Zinkhan, was eine Batterie aushalten muss, bevor sie im E-Auto oder Hybriden eingesetzt wird. Mittelpunkt des 2500 Quadratmeter großen Testzentrums ist der zehn Meter hoher Fallturm. Wenn der Akku auf den liegenden Laternenpfahl fällt, ist er 50 km/h schnell. Ohne Knautschzone. Das simuliert so ziemlich jeden Verkehrsunfall.
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Ein Blick in die Schwingkammer des VDE-Testlabors. Hier müssen Batterien zeigen, was sie sicherheitstechnisch können.
Bild: Alfred Harder
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